BONN (dpa-AFX) - Wegen hoher Preise sind in Deutschland im vergangenen Jahr deutlich weniger Fruchtsäfte getrunken worden. Der Pro-Kopf-Verbrauch sei um rund acht Prozent auf 20,3 Liter gesunken, teilte der Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie in Bonn mit - es waren 1,7 Liter weniger als 2024. Verbandshauptgeschäftsführer Klaus Heitlinger begründete diese Entwicklung mit gestiegenen Preisen. Es geht vor allem um Orangen- und Apfelsaft. Während der Preis für Orangensaft anzog, blieb der Durchschnittspreis für Apfelsaft dem Verband zufolge in etwa gleich.
Die Nachfrage nach Gemüsesäften - etwa aus Karotten und Roter Bete - stieg hingegen um zehn Prozent, der Verbrauch erhöhte sich um 0,2 auf 2,2 Liter pro Kopf. Gemüsesäfte enthalten weniger Zucker als Fruchtsäfte, ihnen werden positive gesundheitliche Effekte wie Blutdrucksenkung bei Roter Bete zugeschrieben./wdw/DP/men
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