Im Fokus der Rohstoffmärkte bleiben zunächst der Gold- und mit ihm der Silbermarkt. Nach der massiven Berg- und Talfahrt fehlt es an Orientierung. Die Preisschwankungen dürften fürs Erste erhöht bleiben. Mittelfristig erachten wir die Edelmetallpreise als gut unterstützt.

| WKN | Typ | Basiswert | Merkmale |
|---|---|---|---|
| FC013D | Call | Gold | Hebel: 5,0 |
| FD5PF8 | Put | Gold | Hebel: 5,0 |
| FC3B0A | Call | Silber | Hebel: 5,0 |
| FC5NQV | Put | Silber | Hebel: 5,0 |
Auch am Ölmarkt hat die Volatilität angezogen. Das Hauptaugenmerk dürfte heute auf den Gesprächen zwischen dem Iran und den USA liegen. Im Vorfeld der Gespräche waren die Ölpreise unter Druck geraten, weil dies Hoffnung einer Entspannung im Konflikt schürte, der zuvor zu eskalieren drohte. Allerdings scheinen sich beide Seiten schon über die Inhalte der Gespräche nicht einig zu sein. Der Iran hat zu Beginn der Gespräche die Erwartung einer schnellen Einigung gedämpft. Sollte sich die Lage wieder anspannen, könnte der Preis für ein Barrel Brentöl wieder Kurs auf 70 USD nehmen.
In der kommenden Woche werden dann die drei Energieagenturen ihre neuen Prognosen präsentieren. Angesichts der kalten Witterung werden sie die Erwartungen für die globale Ölnachfrage im laufenden Jahr wohl eher nach oben korrigieren, während die Produktionserwartungen aufgrund der zahlreichen Ausfälle eher nach unten angepasst werden dürften. So war die tägliche OPEC-Produktion im Januar laut einer Bloomberg-Umfrage unter anderem wegen eines Produktionsrückgangs in Venezuela 230 Tsd. Barrel niedriger als im Dezember. Hohe Ausfälle berichtet zudem Kasachstan. Die EIA dürfte zudem die US-Ölproduktion im Januar wegen des Wintersturms etwas nach unten revidieren. Alles in allem dürfte die Überversorgung am Ölmarkt zu Jahresbeginn deutlich geringer ausgefallen sein als bislang erwartet. Schon im Vormonat hatte die IEA ihre Erwartungen bezüglich des Angebotsüberschusses zurückgestuft. Das dürfte die Preise zunächst stützen. Grundsätzlich halten wir aber an unserer Einschätzung fest, dass die Überversorgung die Preise im Jahresverlauf sinken lassen wird. Schließlich sind die Produktionsausfälle nur vorübergehend und die OPEC+ dürfte die Produktion ab April voraussichtlich weiter erhöhen wird.
| WKN | Typ | Basiswert | Merkmale |
|---|---|---|---|
| FD4LD9 | Call | Oil Brent Future | Hebel: 5,0 |
| SW1NE2 | Put | Oil Brent Future | Hebel: 5,0 |
| SH4EC5 | Call | Oil WTI Light Crude Future | Hebel: 5,0 |
| SN173Q | Put | Oil WTI Light Crude Future | Hebel: 5,0 |
Die Industriemetalle konnten sich dem Auf und Ab der Edelmetalle nicht gänzlich entziehen (Abb. 1). Hier dürfte aber schneller Ruhe einkehren, auch weil es an neuen Indikatoren aus China fehlen wird. Weder Handelsbilanz- noch Industrieproduktionszahlen werden veröffentlicht, um Aufschluss über die wirtschaftliche Dynamik im Januar im wichtigsten Absatzmarkt zu geben. Zudem dürfte das anstehende chinesische Neujahrsfest bereits seine Schatten vorauswerfen und für eine nachlassende Handelsaktivität sorgen. Ab dem 16. Februar sind die Märkte in China deswegen für eine Woche geschlossen.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
|
5
|
10
|
20
|
| Fallender Kurs |
Put
|
5
|
10
|
20
|
| WKN | Typ | Basiswert | Merkmale |
|---|---|---|---|
| FD0JU5 | Call | Copper Future | Hebel: 5,2 |
| SX6SD1 | Put | Copper Future | Hebel: 5,3 |
Rohstoffausblick 2026
Das Jahr 2025 war an den Rohstoffmärkten zweigeteilt: Während die Preise an den Energiemärkten zumeist nachgaben, wurden an den Metallmärkten vielfach neue Rekordhochs verzeichnet. Das neue Jahr begann ähnlich, doch inzwischen sind es vor allem (geo-)politischen Risiken, die nicht nur die Energiepreise höher treiben, sondern vor allem Edelmetalle als sichere Häfen attraktiv machen. Es zeichnet sich schon jetzt ab, dass auch das laufende Jahr ein sehr volatiles für die Rohstoffpreise wird.
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