Ein Lackmustest für die zuletzt wieder deutlich gestiegenen Preise zyklischer Rohstoffe sind die Stimmungsindikatoren in den großen Absatzmärkten China und den USA, die in der zweiten Wochenhälfte veröffentlicht werden. Sollten diese wie im Vormonat stabil bleiben und die Unternehmensstimmung sich somit von den deutlich gestiegenen Energiepreisen wenig beeindrucken lassen, dürften die Preise ihr hohes Niveau kurzfristig verteidigen.
| WKN | Typ | Basiswert | Merkmale |
|---|---|---|---|
| FC59HV | Call | Oil Brent Future | Hebel: 5,0 |
| FE3WKX | Put | Oil Brent Future | Hebel: 5,0 |
| FE3WLY | Call | WTI Crude Oil-Future | Hebel: 5,0 |
| FE3KQL | Put | WTI Crude Oil-Future | Hebel: 5,0 |
Der Index der Londoner Metallbörse LMEX kletterte gestern auf ein neues Rekordhoch. Das ist bemerkenswert, da sich zuletzt sogar das Schwergewicht Aluminium im Index leicht verbilligt hatte, nachdem es in den Wochen zuvor wegen der Angebotssorgen, die durch die hohe Bedeutung der Golfregion als Produzent entstanden waren, stark gestiegen war.
| WKN | Typ | Basiswert | Merkmale |
|---|---|---|---|
| FD1NDU | Call | Kupfer Future | Hebel: 5,1 |
| FA601X | Put | Kupfer Future | Hebel: 5,5 |
Am Dienstag veröffentlicht der World Gold Council seinen Bericht über die Entwicklung am Goldmarkt im ersten Quartal. Dieser war durch eine starke Volatilität gekennzeichnet. Es gab ein neues Rekordhoch im Januar bei fast 5.600 USD je Feinunze sowie zwei massive Korrekturen. Dies schlug sich unter anderem in der Entwicklung der ETFs nieder: Auf den starken Zufluss im Januar folgte ein kleinerer im Februar, im März kam es dann zu massiven Abflüssen, vor allem in Nordamerika (siehe Abbildung).

Per saldo waren im ersten Quartal also nur leichte Zuflüsse zu verbuchen und damit deutlich weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Dies dürfte die Goldnachfrage bremsen, die im Jahr 2025 zusätzlich begünstigt durch eine starke Nachfrage nach Barren und Münzen erstmals über 5.000 Tonnen lag und damit ein neues Rekordhoch markierte. Von Interesse ist auch, wie stark die hohen Preise – Gold notiert aktuell mit 4.700 noch immer rund 1.300 USD höher als im Jahresdurchschnitt 2025 – die Nachfrage nach Schmuck dämpft. Spannend ist nicht zuletzt, wie stark die Zentralbankgoldkäufe ausgefallen sind. Denn die türkische Zentralbank musste ihre Goldreserven im März deutlich reduzieren, um die heimische Währung vor den Folgen des Iran-Krieges zu schützen. Alles in allem ist davon auszugehen, dass die physische Nachfrage nach Gold zwar temporär einen Dämpfer erhalten hat, aber angesichts der hohen Unsicherheit und einer vermutlich laxeren US-Notenbank als in der Vergangenheit sehen wir mittelfristig wieder Preisanstiegspotenzial.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
|
5
|
10
|
20
|
| Fallender Kurs |
Put
|
5
|
10
|
20
|

| WKN | Typ | Basiswert | Merkmale |
|---|---|---|---|
| FA96FF | Call | Gold | Hebel: 5,0 |
| FD9HBY | Put | Gold | Hebel: 5,0 |
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