Wenn SpaceX, OpenAI und Anthropic kommen, kippt die Machtbalance im S&P 500 völlig!
SpaceX, OpenAI und Anthropic könnten den US-Leitindenx radikal verändern. Die Börse würde noch stärker auf Künstliche Intelligenz wetten. Ein Risiko, das viele Anleger unterschätzen.
Drei mögliche Mega-Börsengänge könnten die Struktur des S&P 500 spürbar verschieben. Das zeigt ein Szenario von Seeking Alpha. Würden SpaceX, OpenAI und Anthropic heute in den US-Leitindex aufgenommen, nähme die Marktkonzentration deutlich zu. Zugleich würde die Abhängigkeit des Marktes von Themen rund um Künstliche Intelligenz weiter steigen.
Ende März entfielen auf die zehn größten Werte im S&P 500 rund 36,5 Prozent des Index. Angeführt wurde die Gruppe von Nvidia (Nvidia Aktie), Apple und Microsoft. Der gesamte Börsenwert des Index lag bei etwa 57,6 Billionen US-Dollar.
In dem Szenario würden SpaceX, OpenAI und Anthropic mit Bewertungen von rund 1,75 Billionen US-Dollar, einer Billion US-Dollar und 380 Milliarden US-Dollar aufgenommen. Bei SpaceX wäre dabei auch das Gewinnpotenzial von Starlink berücksichtigt. Gleichzeitig würden schwächere Technologiewerte wie Salesforce, Workday, Intuit (Intuit Aktie) und The Trade Desk aus dem Index herausfallen.
Der Gesamtwert des S&P 500 würde dadurch auf etwa 60,3 Billionen US-Dollar steigen. SpaceX könnte allein in die Spitzengruppe der größten Technologiewerte aufrücken. SeekingAlpha spricht davon, dass aus den Magnificent Seven dann womöglich eine neue erweiterte Gruppe würde. Zusammen kämen SpaceX, OpenAI und Anthropic auf ein Indexgewicht von rund 5,2 Prozent.
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Die Folge wäre eine noch stärkere Ballung an der Spitze. Das Gewicht der zehn größten Indexwerte würde wieder auf mehr als 40 Prozent steigen. Genau vor einer solchen Konzentration warnen Marktbeobachter seit Längerem. Neu wäre jedoch, dass immer mehr der größten Unternehmen an dasselbe Thema gebunden wären: Infrastruktur, Rechenleistung und Anwendungen rund um Künstliche Intelligenz.
Das Szenario zeigt aber auch die Grenzen eines solchen Börsengangs. Bei üblichen Streubesitzquoten von 15 bis 25 Prozent müssten die drei Unternehmen zusammen zwischen 432 Milliarden und 576 Milliarden US-Dollar am Markt platzieren. Das würde die gesamten Erlöse aus US-amerikanischen Börsengängen der vergangenen zehn Jahre deutlich übertreffen.
Schnell würde eine solche Verschiebung ohnehin nicht kommen. Für die Aufnahme gelten klare Regeln. Unternehmen müssen unter anderem Profitabilitätsanforderungen erfüllen und eine Wartezeit einhalten. Dennoch macht die Berechnung deutlich, wie stark einzelne private Technologiekonzerne die Marktstruktur verändern könnten, sobald sie den Schritt an die Börse wagen.
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