WDH/BVB-Boss Cramer: Kein Verkaufsdruck trotz Millionenverlusts

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Die Vereinsflagge von Borussia Dortmund.
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DORTMUND (dpa-AFX) - Trotz eines zweistelligen Millionenverlusts im vergangenen Geschäftsjahr plant Borussia Dortmunds Clubchef Carsten Cramer nicht mit einem umfassenden personellen Umbruch. "Ich bin sehr, sehr zuversichtlich, dass wir im Sommer in der Lage sind, unseren Kader beisammen zuhalten", sagte Cramer im "Doppelpass" bei Sport1.

Der Fußball-Bundesligist hatte für das Geschäftsjahr 2025/2026 einen Konzernjahresfehlbetrag von 21,7 Millionen Euro gemeldet. Im Vorjahr hatte der börsennotierte Verein noch einen Gewinn von 6,7 Millionen Euro erzielt. "Wir sind wirtschaftlich kerngesund aufgestellt und arbeiten gerade auch daran, dass wir diese Transfers nicht zwangsläufig tätigen müssen", sagte Cramer.

Spielerverkäufe schloss der Clubchef dennoch nicht grundsätzlich aus. "Wenn es wirtschaftliche Opportunitäten gibt, dann werden wir darüber nachdenken. Ich will nichts ausschließen. Aber wir machen das nicht, um permanent Spieler zu verkaufen, sondern wir wollen uns am Ende sportlich weiterentwickeln", erklärte der 57-Jährige.

Zum Selbstverständnis des BVB gehöre es, Spieler zu entwickeln und auch damit zu leben, dass nicht alle ihre gesamte Karriere in Dortmund verbringen. "Wir werden immer der Verein sein, der Spieler entwickelt", sagte Cramer. Entscheidend sei, die Spieler während ihrer Zeit beim BVB von der sportlichen Perspektive zu überzeugen und sie voll hinter dem Verein zu wissen.

Werte aus dem Artikel:
BVB 3,08 € +0,82%

Mit Blick auf den Winter ließ Cramer mögliche Transfers offen. "Ich will nichts ausschließen. Ich will aber jetzt auch nicht die Zusage geben, dass wir im Winter was machen", sagte er. Der aktuelle Kader sei "wirklich sehr, sehr gut" aufgestellt. "Fakt ist: Wir sind jederzeit handlungsfähig. Und wenn es etwas zu tun gäbe, dann würden wir es sicherlich machen können", betonte Cramer./jgl/DP/zb


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