- Gold und Silber verzeichnen zweistellige Verluste.
- Freeport-McMoRan erzielte 8,3 Prozent mehr Erlös.
- Der Nettogewinn stieg um 74,2 Prozent auf 1,174 Milliarden.
- SpaceX-Hype:
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Max Gross Gold, Silber (Silberpreis) & Co.: Die Erholung lässt weiter auf sich warten ...
Obwohl die US-Notenbank auf ihrer Sitzung am Mittwochabend auf eine weitere Zinserhöhung verzichtet und diese (möglicherweise) auf den Dezember vertagt hat und die Anleiherenditen daraufhin etwas nachgegeben haben, kommt der Edelmetallmarkt auch weiterhin nicht in Schwung.
Gegenüber dem Jahreswechsel notieren Gold, Silber und Co. inzwischen mit deutlich zweistelligen Verlusten. Selbst verglichen mit dem Stand vor 12 Monaten kann Gold (Goldkurs) nur noch ein dünnes Plus behaupten, bei Silber steht immerhin noch ein Plus von rund 9 Prozent zu Buche. Etwas besser hingegen ist es aufgrund hoher Nachfrage durch den Investitionsboom bei KI für Industriemetalle gelaufen. Hier überzeugt vor allem Kupfer mit Zugewinnen von fast 30 Prozent.
... Minen-Wert Freeport-McMoRan liefert trotzdem!
Dieser Anstieg bildete denn auch die Grundlage dafür, dass Freeport-McMoRan, einer der größten Gold- und Kupferförderer der Welt, in der vergangenen Woche trotz deutlich gesunkener Edelmetallpreisen eine unverändert starke Geschäftsentwicklung demonstrieren konnte.
Im Vergleich zum Vorjahr legten die Erlöse um 8,3 Prozent auf 7,55 Milliarden US-Dollar zu. Damit konnten die Erwartungen um 150 Millionen US-Dollar geschlagen werden. Zwar ging das Verkaufsvolumen sowohl bei Kupfer als auch bei Gold deutlich zurück. Das konnte jedoch durch höhere realisierte Verkaufspreise wettgemacht werden. Diese kletterten bei Kupfer von 4,68 auf 6,54 US-Dollar je Pfund, während bei Gold nach 3.539 US-Dollar pro Feinunze im Vorjahresquartal jetzt 4.273 US-Dollar erzielt wurden.
Ein drittes Standbein stellt für das Unternehmen außerdem die Förderung von Molybdän dar, welches in zahlreichen Legierungen zum Härten von Stahl zum Einsatz kommt. Hier wurden nach 19 Millionen Pfund im Vorjahresquartal jetzt 22 Millionen Pfund abgesetzt, die zudem zu 32,46 US-Dollar je Pfund verkauft wurden nach zuvor 24,07 US-Dollar.
Trotz Beeinträchtigungen: Gewinn legt kräftig zu
Auf der Ertragsseite legte Freeport-McMoRan ein bereinigtes Gewinnergebnis in Höhe von 0,88 US-Dollar pro Aktie vor, was um 5 Cent über den Analystenschätzungen lag. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum hat sich der Konzern um 38 Cent steigern können.
Für den Nettogewinn hatte das beträchtliche Folgen, denn dieser kletterte von 674 Millionen US-Dollar auf 1,174 Milliarden US-Dollar und damit um 74,2 Prozent. In den gesamten ersten 9 Monaten des Geschäftsjahres erwirtschaftete Freeport-McMoRan einen Nettoertrag in Höhe von 3,04 Milliarden US-Dollar. Das unterstreicht trotz der anhaltenden Beeinträchtigungen in der wichtigen Grasberg-Mine die solide Geschäftsentwicklung.
Drittes Standbein Molybdän könnte ausgebaut werden
Im kommenden Quartal will Freeport-McMoRan deutlich mehr Kupfer und Gold verkaufen als zuletzt. Damit soll vor allem niedrigeren Verkaufspreisen bei Gold entgegengewirkt werden, sofern es nicht doch noch zeitnah zu einer kräftigen Erholung kommt.
Außerdem dachte Vorstandsvorsitzende Kathleen Quirk in der vergangenen Woche einem Bloomberg-Bericht zufolge laut über die Steigerung der Molybdän-Förderung nach. Hierfür hat sie vor allem die Climax-Mine im US-Bundesstaat Colorado ins Auge gefasst.
Aufgrund einer hohen Nachfrage aus der Luft- und Raumfahrt sowie der Halbleiterbranche ist der Verkaufspreis hier zuletzt deutlich gestiegen. Höhere Erlöse aus dem Verkauf des Legierungsmetalls könnten außerdem helfen, die gestiegenen Förderkosten vor allem bei Kupfer zu kompensieren, für das Freeport-McMoRan außerdem seine Produktionsprognose geringfügig gesenkt hat.
Aktie mit insgesamt zufriedenstellender Entwicklung
Anlegerinnen und Anleger zeigten sich nach den bereits am Dienstag vorgelegten Quartalszahlen unbeeindruckt. Zwar gewannen die Anteile am Dienstag und Mittwoch insgesamt rund zwei Prozent an Wert, diese fielen jedoch bereits am Donnerstag wieder Gewinnmitnahmen zum Opfer.
Im Vergleich zum Stand vor 12 Monaten notiert Freeport-McMoRan nichtsdestotrotz mit einem Plus von rund 56 Prozent. Das stimmt im Wesentlichen mit der Gewinnentwicklung überein. Technisch ist die Aktie zuletzt im Windschatten fallender Edelmetallpreise unter Druck geraten, wodurch die 50-Tage-Linie aufgegeben wurde. Die 200-Tage-Linie hielt Verkaufsversuchen bislang jedoch Stand – nicht zuletzt unterstützt durch das solide Quartalsergebnis.
| 25.10.26 - ARIVA.DE Redaktion |
Fazit: Bewertung impliziert weiteres Aufwärtspotenzial
Mit Blick auf die Unternehmensbewertung steht für 2026 ein KGVe von 20,5 zu Buche. Das liegt um knapp 6 Prozent unter dem 5-Jahres-Mittel und wird durch ein sehr günstiges Kurs-Gewinnwachstumsverhältnis (PEG) von 0,56 ergänzt. Wird Freeport-McMoRan also seinen eigenen operativen Erwartungen und denen des Marktes unverändert gerecht, besteht selbst bei gleichbleibenden oder sogar geringfügig fallenden Edelmetallpreisen ungenutztes Aufwärtspotenzial.
Dieses wird von Analystinnen und Analysten, welche die Aktie mehrheitlich zum "Kaufen" beziehungsweise "Übergewichten" empfehlen, auf knapp 20 Prozent veranschlagt. Als Berechnungsgrundlage hierfür dient die Fair-Value-Schätzung von im Mittel 78,75 US-Dollar. Anlegerinnen und Anleger, die auf der Suche nach einem grundsoliden Minen-Wert mit Aufwärtschancen sind, werden also bei Freeport-McMoRan fündig.
Autor: ARIVA.DE Redaktion/Max Gross
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
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10
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20
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| Fallender Kurs |
Put
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5
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10
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20
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