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Wadephul: Kein Anlass für Bundeswehrflüge zur Rückholung

BERLIN (dpa-AFX) - Außenminister Johann Wadephul hat eine Forderung von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) zurückgewiesen, auch Flugzeuge der Bundeswehr zur Rückholung von in der Nahost-Region gestrandeten deutschen Touristen einzusetzen. Zwar sei "alles immer verbesserungsfähig", sagte der CDU-Politiker bei einem Treffen mit seinem niederländischen Kollegen Tom Berendsen in Berlin. "Aber der Beitrag der Bundeswehr ist an der Stelle nicht notwendig, denn wir sehen ja ein Ansteigen der kommerziellen Flüge jetzt."

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Quelle: - © AdrianHancu / iStock Editorial / Getty Images Plus / Getty Images:

Söder sei "herzlich eingeladen hier ins Krisenreaktionszentrum, um sich nochmal einen Überblick über unsere Anstrengungen zu machen", fügte Wadephul hinzu.

Söder hatte dem Sender Welt TV gesagt: "Es sind zu wenig Maschinen im Einsatz." Die Bundesregierung solle prüfen, ob sie nicht auch mit Bundeswehrmaschinen helfen könne. Nach Beginn der Angriffe der USA und Israels auf den Iran sind Zehntausende deutsche Touristen in Nahost gestrandet. Mittlerweile gab es erste Evakuierungsflüge der Bundesregierung, viele Menschen sitzen jedoch weiterhin fest.

Kooperation mit den Niederlanden bei Rückholflügen

Wadephul sagte, die Bundesregierung tut alles in ihrer Macht Stehende, um die deutschen Landsleute so schnell wie möglich nach Hause zu holen. Zudem nehme die Zahl der kommerziellen Flüge zu. "Deswegen bin ich zuversichtlich, dass wir hier bald zu einer Entspannung der Situation kommen." Mit seinem niederländischen Kollegen habe er besprochen, dass man bei Rückholflügen beider Länder wechselseitig freie Plätze mit Menschen aus dem jeweils anderen Land fülle, damit keine Maschine mit leeren Sitzen zurückkehren müsse./bk/DP/nas

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