- Wadephul erinnert USA an UN-Charta und Souveränität.
- Grönland gehört zu Dänemark und wird nicht verkauft.
- Barrot fordert Ende von Einschüchterungsversuchen.
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An dem Treffen nahm auch Indiens Außenminister Subrahmanyam Jaishankar teil. Das "Weimarer Dreieck" war 1991 als Gesprächsformat von den damaligen Außenministern der drei Länder in Weimar begründet worden.
Wadephul: Über Sicherheit in der Arktis in Nato-Rahmen reden
Über das Schicksal Grönlands entschieden die Grönländerinnen und Grönländer und das Königreich Dänemark, zu dessen hohe Hoheitsgebiet die Insel gehöre, betonte Wadephul. Alle Fragen, die die Sicherheit im arktischen Raum beträfen, müssten "natürlich im Nato-Rahmen besprochen werden". Es gebe die Bereitschaft, darüber offen im Bündnis zu diskutieren.
Er freue sich, dass sein US-Kollege Marco Rubio, mit dem er gemeinsam mit Barrot am Vortag telefoniert habe, "jetzt auch angekündigt hat, über derartige Fragen mit der Regierung des Königreichs Dänemark zu sprechen. Das ist mit Sicherheit sinnvoll und unterstützenswert", sagte Wadephul.
Auf die Journalistenfrage, ob es das Ende der Nato bedeuten würde, wenn die USA militärisch gegen Grönland vorgehen würden, sagte Wadephul: "Ich habe nicht den geringsten Zweifel daran, dass wir auf das Engste zusammenstehen und dass dieses Bündnis genau das bleiben wird, was es immer war": das erfolgreichste Verteidigungs- und Defensivbündnis der Welt.
Barrot an USA: Einschüchterungsversuche müssen aufhören
Barrot sagte, wie die dänische Ministerpräsidentin kürzlich betont habe, stehe Grönland nicht zum Verkauf und könne nicht einfach übernommen werden. "Wir leben nicht mehr in einer Zeit, in der man Louisiana kaufen oder verkaufen konnte. Diese Einschüchterungsversuche müssen also aufhören." Dänemark könne auf die Solidarität der europäischen Länder zählen./bk/DP/men
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