Vorhergesagte Pleitewelle löst Quanten-Beben aus! Diese 3 Aktien stehen jetzt unter Druck
Markus Weingran
Markus Weingran
Markus Weingran ist seit mehr als 20 Jahren als Kapitalmarkt-Stratege und Aktien-Experte aktiv. Geprägt durch die langjährige Zusammenarbeit mit dem Finanzexperten Hans A. Bernecker verfolgt er einen klaren Anspruch: in jeder Börsenphase das Beste für Anleger herauszuholen. Weitere Einschätzungen und Trading-Ideen teilt er auch täglich in der wallstreetONLINE Börsenlounge auf YouTube.
Der Milliardenmarkt wächst, doch mehr als die Hälfte der Anbieter könnte verschwinden. Eine düstere Prognose von Gartner erschüttert die Quantenbranche. Drei beliebte Aktien stehen besonders unter Druck.
Für dich zusammengefasst:
IonQ, D-Wave Quantum und Rigetti Computing stehen unter Druck.
Gartner prognostiziert, dass 50 Prozent der Start-ups aufgeben.
Die Federal Reserve hat den Leitzins auf 3,75-4,00% erhöht.
Der nächste Milliardenmarkt könnte für viele Unternehmen zum Milliardengrab werden! Die Aktien von IonQ, D-Wave Quantum und Rigetti Computing stehen seit Wochenbeginn massiv unter Druck. Besonders hart erwischte es IonQ. Auslöser sind eine alarmierende Prognose des Marktforschers Gartner, neue Verwässerungsängste und die Zinspolitik der US-Notenbank.
Quanten-Schock: Mehr als die Hälfte könnte verschwinden!
Gartner erwartet, dass bis 2030 mehr als 50 Prozent der Quantencomputing-Start-ups aufgeben müssen. Der Markt sei überfüllt, vielen Unternehmen fehlten langfristig ausreichende kommerzielle Einnahmen.
Dabei boomt die Branche auf dem Papier: Für 2026 prognostiziert Gartner einen weltweiten Umsatz von 869,9 Millionen US-Dollar, 22,9 Prozent mehr als im Vorjahr. 2027 soll der Markt erstmals die Milliardenmarke überschreiten.
Für zusätzliche Nervosität sorgt IonQ mit der angekündigten Übernahme des Cybersicherheitsunternehmens Elisity. Der Kaufpreis beträgt bis zu 1,3 Milliarden US-Dollar und wird vollständig mit eigenen Aktien bezahlt.
Je nach Aktienkurs müssen dafür unterschiedlich viele neue Papiere ausgegeben werden. Der vereinbarte Berechnungskorridor liegt zwischen 33,07 und 49,61 US-Dollar. Für Altaktionäre bedeutet der Deal eine Verwässerung ihrer Anteile.
Zins-Hammer: Droht die nächste Verkaufswelle?
Zusätzlich belasten die steigenden US-Zinsen. Die Federal Reserve hat ihren Leitzins im September auf 3,75 bis 4,00 Prozent angehoben. Für Unternehmen, deren Gewinne noch Jahre entfernt sind, sind höhere Finanzierungskosten besonders problematisch.
Am heutigen Mittwoch folgen die US-Verbraucherpreise für September. Sie könnten die Erwartungen an die nächste Fed-Entscheidung am 28. Oktober verändern.
Für Anleger wird es damit ernst: Während kleinere Quantenfirmen womöglich ums Überleben kämpfen müssen, könnten finanzstarke Anbieter von einer Marktbereinigung profitieren. Doch auch IonQ, D-Wave und Rigetti müssen erst noch beweisen, dass ihre Technologien dauerhaft wirtschaftlich tragfähig sind.
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