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USD: Verlängerter Waffenstillstand, Hormus bleibt blockiert

Der US-Präsident hat sich vor wenigen Stunden dazu entschieden, den Waffenstillstand mit dem Iran zu verlängern, bis die Gespräche zu einem Ende gebracht werden. Ursprünglich wäre der Waffenstillstand in der Nacht auf Donnerstag europäischer Zeit zu Ende gegangen. Zuletzt hatte es allerdings Probleme gegeben, zu einer zweiten Verhandlungsrunde in Pakistan zusammenzukommen, wodurch der Flug von US-Vizepräsident JD Vance nach Pakistan kurz vor der Verlängerung der Waffenruhe sogar vorerst auf unbestimmte Zeit verschoben werden musste. Die USA warten nun auf einen Verhandlungsvorschlag der Iraner, bis dahin soll die US-Blockade der Straße von Hormus aber bestehen bleiben (und damit auch gleichzeitig die iranische Blockade).

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Eine Verlängerung der Waffenruhe spricht grundsätzlich für Erleichterung am Markt, allerdings schien diese zuletzt trotz der Aussagen von Trump, dass die Waffenruhe nicht verlängert wird und die Bomben bald wieder fallen, bereits nahezu eingepreist gewesen zu sein. Vorerst geht die Unsicherheit aber weiter. Solange die Straße von Hormus nicht nachhaltig geöffnet wird, bleiben die weltweiten Inflationsrisiken erhöht und die Lage sehr volatil. Auch wenn EUR-USD das momentan nicht mehr so richtig preisen möchte: Sollte es wieder zu einer Eskalation kommen und ein Deal damit in weite Ferne rücken, dann dürfte der US-Dollar auch wieder profitieren. Momentan dürften die Risiken daher asymmetrisch verteilt sein. Da EUR-USD bereits nicht mehr weit entfernt von den Niveaus von vor dem Krieg handelt, dürfte eine Euphorie im Falle eines Deals nach oben begrenzt sein, während es in einer Situation, in der die Kampfhandlungen wieder aufflammen, wohl deutlich nach unten gehen dürfte.

Abseits vom ganzen Geschehen im Nahen Osten hatte der von Trump designierte Kandidat für die Nachfolge als Fed-Chef, Kevin Warsh, gestern seine Nominierungsanhörung. Viel Neues hat er nicht verkündet, auch wenn er sich bemühte, die Unabhängigkeit der Fed zu betonen. Der US-Präsident scheint das weiter anders zu sehen, hat er doch in einem Interview kurz zuvor klargemacht, dass er enttäuscht wäre, wenn Warsh nach seiner Ernennung nicht direkt die Zinsen senkt. Hinzu kommt, dass die Untersuchung des Justizministeriums hinsichtlich der Renovierungskosten der Fed weitergeht, auch wenn sich kritische Senatsmitglieder nun für eine Untersuchung des Kongresses ausgesprochen haben. Dies wäre eine Möglichkeit, um die Ernennung von Warsh doch planmäßig stattfinden zu lassen. Selbst wenn der Krieg also nachhaltig enden sollte, die Themen rund um den US-Dollar dürften uns vorerst nicht ausgehen.

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