Sowohl die Beurteilung der aktuellen Lage als auch die Erwartungen der Verbraucher gaben nach. Die Ungewissheit über die Handelspolitik beherrsche weiterhin das Denken der Verbraucher über die Wirtschaft, sagte Joanne Hsu, Leiterin der Umfrage.
Die Inflationserwartungen der Verbraucher stiegen auf kurze Sicht deutlich an. Auf Sicht von einem Jahr kletterten die Inflationserwartungen von 6,5 Prozent im Vormonat auf 7,3 Prozent. Dies ist der höchste Wert seit dem Jahr 1981. Experten hatten einen unveränderten Wert erwartet. Die längerfristigen Inflationserwartungen legten von 4,4 Prozent auf 4,6 Prozent zu.
Der Indikator der Universität Michigan misst das Kaufverhalten der US-Verbraucher. Er basiert auf einer telefonischen Umfrage unter etwa 500 Haushalten. Abgefragt werden die finanzielle und wirtschaftliche Lagebeurteilung sowie die entsprechenden Erwartungen.
Die Daten wurden vom 22. April bis zum 13. Mai erhoben. Damit konnte die Einigung im Zollkonflikt zwischen den USA und China zwar noch in die Umfragen einfließen, doch das übergeordnete Bild habe sich dadurch nicht geändert, sagte die Expertin. Es sei unwahrscheinlich, dass vorübergehende Zoll-Pausen die Verbraucher davon überzeugten, dass sich die Handelspolitik so weit stabilisiert habe, dass Verbraucher oder Unternehmen effektiv für die Zukunft planen könnten./la/he
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