USA begründen Grönland-Vorgehen: wollen Konflikt vermeiden
WASHINGTON (dpa-AFX) - Die US-Regierung hat ihr Ziel, Grönland den USA einzuverleiben, mit der Vermeidung eines möglichen Konflikts in der Arktisregion begründet. US-Finanzminister Scott Bessent sagte in der Sendung "Meet the Press" des US-TV-Senders NBC News: Grönland könne nur verteidigt werden, wenn es Teil der USA sei - und wenn Grönland Teil der Vereinigten Staaten sei, werde es erst gar keine Notwendigkeit geben, es verteidigen zu müssen. Bessent sagte auch: "Die Europäer wirken schwach. Die USA wirken stark."
Bessent ergänzte: "Der Präsident versucht, einen Konflikt zu vermeiden." Der US-Minister sprach über ein perspektivisches Szenario: Wenn es einen Angriff von Russland oder aus einem anderen Gebiet auf Grönland geben sollte, würden die USA hineingezogen werden. Deshalb sei es jetzt besser, Grönland zu einem Teil der Vereinigten Staaten zu machen, sagte Bessent und betonte zur Stellung der USA in der Welt: "Wir sind das stärkste Land der Welt." Der US-Präsident denke strategisch. "Wir werden unsere nationale Sicherheit nicht outsourcen", sagte der Minister./rin/DP/he
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