Etwas belastet wurden die Anleihen durch Konjunkturdaten. Die Stimmung unter den Dienstleistern in den USA hat sich im Februar überraschend aufgehellt. Der Indikator liegt mit 53,5 weiter über der Expansionsschwelle von 50 Punkten. Er signalisiert eine Zunahme der wirtschaftlichen Aktivitäten. "Daher gibt es für die US-Notenbank keinen Grund, von der zögerlichen Haltung bezüglich weiterer Zinssenkung abzurücken", kommentierte Ulrich Wortberg, Volkswirt bei der Helaba. "Die Zinssenkungserwartungen sollten nicht weiter geschürt werden."
Schwache Daten vom US-Arbeitsmarkt stützten die Anleihen nur vorübergehend. Die Privatwirtschaft in den USA hat im Februar weniger Arbeitsplätze geschaffen als erwartet. Im Vergleich zum Vormonat stieg die Zahl der Beschäftigten um 77.000. Volkswirte hatten im Schnitt einen deutlich stärkeren Anstieg um 140.000 erwartet. "Politische Unsicherheit und eine Verlangsamung der Verbraucherausgaben könnten im vergangenen Monat zu Entlassungen oder einer Verlangsamung der Einstellungen geführt haben", kommentierte Nela Richardson, Chefvolkswirtin bei ADP./jsl/ngu
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