Unicredit baut bis zu 400 IT-Stellen in Deutschland ab

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FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Mailänder Großbank Unicredit will Hunderte Stellen bei IT-Diensten in Deutschland streichen. Bis Ende 2027 sollen 300 bis 400 Jobs abgebaut werden, wie ein Konzernsprecher mitteilte. Der Prozess werde sozialverträglich ablaufen im engen Austausch mit dem Betriebsrat.

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Zuvor hatte das "Manager Magazin" berichtet. Demnach sollen die Stellen, die bisher größtenteils in München angesiedelt seien, teils nach Rumänien verlagert werden.

Bei den Jobs gehe es um eine separate Einheit von IT-Diensten für die Unicredit-Gruppe an verschiedenen deutschen Standorten, nicht um Arbeitsplätze bei der Hypovereinsbank (HVB), wie der Sprecher betonte. Ziel seien Kosteneinsparungen und eine stärker integrierte und einheitlichere Präsenz. Mit der HVB ist die Unicredit seit Jahren stark in Deutschland vertreten. Insgesamt hat die Mailänder Bank mehr als 8.000 Stellen in Deutschland, die allermeisten bei der HVB.

Unicredit-Chef Andrea Orcel, der die Commerzbank (Commerzbank Aktie) übernehmen will und jüngst ein milliardenschweres Angebot ankündigte, betont immer wieder die hohe Profitabilität und Kostendisziplin in seinem Haus. Orcel sieht Chancen in einem kombinierten Geschäft von Commerzbank und HVB mit Privat- und Mittelstandskunden. Gewerkschaften und Arbeitnehmervertreter fürchten einen Stellenabbau bei der Commerzbank, sollte es zur Übernahme durch die Unicredit kommen./als/DP/nas

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