POTSDAM (dpa-AFX) - Bei den unerlaubten Einreisen nach Deutschland zeigt sich in diesem Jahr bislang ein deutlicher Rückgang. Im ersten Halbjahr stellte die Bundespolizei 24.329 unerlaubte Einreisen fest - das waren 22 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2025, wie die Behörde mitteilte. Ein weiterer Vergleich: Von Januar bis Juni des Jahres 2023 wurden 45.338 unerlaubt eingereiste Personen festgestellt.
Für dich zusammengefasst:
Im ersten Halbjahr 2025 sank die Zahl auf 24.329.
Die Bundespolizei stellte im Juni 3.290 Einreisen fest.
Von Mai 2025 bis Juni 2025 gab es 53.230 Einreisen.
An allen deutschen Landesgrenzen gibt es seit dem 16. September 2024 wieder Grenzkontrollen bei Einreisen, zuvor war das bereits teilweise der Fall. Das Bundesinnenministerium hatte die Ausweitung angeordnet, um die Zahl der unerlaubten Einreisen stärker einzudämmen.
Im Juni dieses Jahres stellte die Bundespolizei 3.290 unerlaubt eingereiste Personen fest. Das ist die niedrigste Zahl für einen Juni seit 2021, wie aus den Angaben der Behörde hervorgeht. Der Rückgang im Vergleich zum Juni 2025 beträgt 42 Prozent.
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hatte die noch unter der vorherigen Ampel-Regierung eingeführten Kontrollen gleich nach seinem Amtsantritt im vergangenen Mai intensiviert und die Bundespolizei angewiesen, fortan auch Asylsuchende abzuweisen - mit Ausnahmen für Angehörige vulnerabler Gruppen, dazu zählen etwa Kranke oder Schwangere.
Danach ergeben sich folgende Zahlen: Vom 8. Mai 2025 bis Ende Juni dieses Jahres hat die Bundespolizei insgesamt 53.230 unerlaubte Einreisen registriert. 38.804 Menschen wurden unmittelbar an der Grenze oder im Zusammenhang mit dem illegalen Grenzüberschritt zurückgewiesen. 1.561 Schleuser seien in dem Zeitraum vorläufig festgenommen worden./mow/DP/jha
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