Nach fast drei Monaten Blockade hatte Israel am Montag die ersten neun Lastwagen genehmigt. Fünf davon seien bereits abgefertigt worden. Die Verteilung sollte heute beginnen, sagte der Sprecher. An Bord sei Babynahrung. "Dort gibt es Babys, die dies zum Überleben brauchen", sagte Laerke. "Wenn sie diese Nahrung nicht bekommen, sind sie in Lebensgefahr."
Während der Feuerpause Anfang des Jahres waren jeden Tag bis zu 600 Lastwagen mit Hilfsgütern über die Grenze in den Gazastreifen gefahren. Die nun erlaubte Menge sei ein Tropfen auf den heißen Stein, sagte UN-Nothilfekoordinator Tom Fletcher.
Warnung vor Hungersnot
Die UN und Hilfsorganisationen warnen vor einer Hungersnot in dem abgeriegelten Küstenstreifen; die Appelle an Israel wurden zuletzt immer vehementer. Seit Anfang März hatte Israel keine Hilfslieferungen mehr in das nach mehr als anderthalb Jahren Krieg großflächig zerstörte Gebiet gelassen.
Das Land wirft der islamistischen Hamas vor, die Hilfsgüter weiterzuverkaufen, um ihre Kämpfer und Waffen zu finanzieren. Die rund 2,2 Millionen Einwohner des Gazastreifens sind zum Überleben fast ausschließlich auf Hilfe von außen angewiesen./oe/DP/men
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