dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 193

UN: Höhepunkt gewaltsamer Vorfälle in Gaza seit Waffenruhe

NEW YORK (dpa-AFX) - Gewaltsame Zwischenfälle haben nach UN-Angaben im Gaza-Streifen einen neuen Höhepunkt seit Inkrafttreten der Waffenruhe erreicht. Die Zahl der Vorfälle, etwa Schusswechsel, Beschuss und Angriffe, sei zwischen dem 12. und 18. April im Vergleich zur Vorwoche um 46 Prozent gestiegen, sagte der Sprecher von UN-Generalsekretär António Guterres, Stéphane Dujarric, in New York. Dies stelle den höchsten Wochenwert seit der Waffenstillstandsvereinbarung vom Oktober dar. Das israelische Militär sagte auf Nachfrage, man prüfe die Aussagen.

play Anhören
share Teilen
feedback Feedback
copy Kopieren
newsletter
font_big Schrift vergrößern
Für dich zusammengefasst:
Hinweis
Zerstörte Gebäude im Gazastreifen
Quelle: - ©iStock:

Israels Armee kontrolliert weiterhin etwa die Hälfte des Gazastreifens, in dem Rest des Gebiets hat die islamistische Terrororganisation Hamas ihre Kontrolle wieder gefestigt. Die Hamas besteht vor dem Übergang in die zweite Phase des Gaza-Friedensplans von US-Präsident Donald Trump darauf, dass Israel seine Angriffe in dem Küstenstreifen unterlässt und die Einfuhr von mehr humanitären Hilfsgütern erlaubt. Ihre in dem Plan vorgesehene Entwaffnung lehnt die Hamas weiterhin ab.

Seit Beginn der Waffenruhe sind nach Angaben der von der Hamas kontrollierten Gesundheitsbehörde mehr als 760 Palästinenser in dem schmalen Küstenstreifen getötet worden./apo/DP/he


Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.


Weitere Artikel des Autors

Themen im Trend