Dass keine von mehreren aufgeführten Optionen zur Terminbeschleunigung für sie infrage kommt, gaben 43,6 Prozent der Befragten an. Zur Auswahl in der Umfrage stand etwa auch, in eine Notfallambulanz eines Krankenhauses zu gehen, Behandlungskosten selbst zu übernehmen oder mit einer schlechten Online-Bewertung zu drohen. Befragt wurden den Angaben zufolge im Mai 1.008 Personen von 18 bis 79 Jahren vom Marktforschungsinstitut Innofact.
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) will eine gezieltere Steuerung und damit auch kürzere Wartezeiten für Weiterbehandlungen angehen. Union und SPD wollen dafür laut Koalitionsvertrag ein verbindliches System einführen, bei dem Patienten primär in eine Hausarztpraxis gehen, die sie bei Bedarf - mit einem Termin in einem bestimmten Zeitraum - an Fachärztinnen und Fachärzte überweist. Klappt das nicht in einer Praxis, soll man sich auch von Fachärzten in Kliniken behandeln lassen können. Dies soll eine "Termingarantie" darstellen./sam/DP/zb
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