- 82 Prozent halten eine Rentenreform für erforderlich.
- 20 Prozent trauen der Koalition eine Reform zu.
- Civey befragte 5.000 Bundesbürger online.
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Demnach halten 82 Prozent eine grundlegende Reform der gesetzlichen Rente für erforderlich. 9 Prozent verneinen dies - weitere 9 Prozent zeigen sich unentschieden. Nur 20 Prozent trauen einer schwarz-roten Bundesregierung zu, so eine grundlegende Rentenreform auf den Weg zu bringen. 69 Prozent trauen dies Schwarz-Rot nicht zu - 11 Prozent zeigen sich unentschieden.
Renteneintritt nach Zahl der Beitragsjahre bemessen?
60 Prozent hielten es für richtig, wenn sich der Renteneintritt nicht am Lebensalter, sondern an der Zahl der Beitragsjahre orientieren würde. 24 Prozent sprechen sich gegen einen entsprechenden Vorschlag aus - 16 Prozent zeigen sich unentschieden. 81 Prozent sind dafür, dass auch Beamte, Selbstständige und Abgeordnete in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. 12 Prozent sind dagegen, 7 Prozent sind hier unentschieden.
Der Wirtschaftsprofessor Jens Südekum hatte vorgeschlagen, den Renteneintritt nicht mehr an das Alter, sondern an die Zahl von Beitragsjahren zu knüpfen. Vor allem von Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) kam der Vorschlag, Beamte, Abgeordnete und Selbstständige einzahlen zu lassen, um die Einnahmen der gesetzlichen Rentenversicherung zu verbessern.
Civey befragte vom 16. Dezember bis zum 22. Dezember online rund 5.000 Bundesbürgerinnen und Bundesbürger ab 18 Jahren. Die Ergebnisse sind repräsentativ unter Berücksichtigung des statistischen Fehlers von 2,6 Prozentpunkten.
Rentenkommission soll einen großen Wurf vorschlagen
Der Bundesrat hatte vor Weihnachten den Weg für das Rentenpaket der schwarz-roten Koalition freigemacht. Das Gesetz zur Stabilisierung des Rentenniveaus und zur vollständigen Gleichstellung der Kindererziehungszeiten kann somit nach Ausfertigung durch den Bundespräsidenten am 1. Januar in Kraft treten. Zwei Tage zuvor hatte das Bundeskabinett eine Rentenkommission eingesetzt. Sie soll Vorschläge machen, wie die Altersvorsorge gesichert und eine Überlastung von Beitrags- und Steuerzahlern vermieden werden kann - auch nach dem immer zahlreicheren Renteneintritt der Babyboomer./bg/DP/he
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