- Bei ukrainischen Angriffen wurden mehrere Menschen getötet.
- In Belgorod starben zwei Personen bei Angriffen.
- Das russische Verteidigungsministerium meldete 129 abgewehrte Drohnen.
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Russische Telegram-Kanäle berichteten unter Berufung auf Augenzeugen außerdem von Explosionen in mehreren Regionen des Landes. Der Gouverneur des Gebietes Lipezk, Igor Artamonow, schrieb von einem Brand auf einem Fabrikgelände im Kreis Usman nach einem Drohnenangrif. Er nannte aber keine Details.
Ukrainische Medien berichteten mit Verweis auf Geheimdienstquellen, dass der Geheimdienst SBU ein Raketen- und Artilleriearsenal in der Region Kostroma nordöstlich der russischen Hauptstadt Moskau und ein Erdöllager im Gebiet Lipezk erfolgreich angegriffen habe.
Über der Region Kostroma seien im Kreis Neja mehrere feindliche Drohnen zerstört worden, hieß es im Telegram-Kanal des Gebietsgouverneurs Sergej Sitnikow. Durch herabstürzende Trümmer sei ein Brand in einer der Militäreinheiten im ausgebrochen, der gelöscht worden sei. In einigen Gebäuden seien Fensterscheiben beschädigt.
Verteidigungsministerium will zahlreiche Drohnen abgewehrt haben
Dem Verteidigungsministerium in Moskau zufolge wurden 129 ukrainische Drohnen über russischem Gebiet und der annektierten Halbinsel Krim abgewehrt, die meisten davon über den Gebieten Brjansk, Belgorod und Jaroslawl. Zu Folgen der Angriffe macht das Verteidigungsministerium traditionell keine Angaben.
Die Ukraine verteidigt sich mit westlicher Hilfe seit fast vier Jahren gegen den russischen Angriffskrieg. Als Teil ihres Abwehrkampfes greift sie immer wieder auch Ziele in Russland an. Die Zahl der Opfer und das Ausmaß der Schäden stehen dabei in keinem Verhältnis zu den von Moskaus Streitkräften angerichteten Zerstörungen in der Ukraine.
In Twer im Nordwesten Russlands kam dem amtierenden Gouverneur Witali Koroljow zufolge nach vorläufigen Angaben bei einer Gasexplosion in einer Wohnung ein Mensch ums Leben. Zunächst hatte er mitgeteilt, dass der Brand durch herabstürzende Drohnentrümmer ausgelöst worden sei. In Russland kommt es immer wieder zu Explosionen von Gasleitungen in Wohnhäusern mit schweren Schäden und Opfern. Oft gelten marode Leitungen oder die mangelhafte Wartung der Infrastruktur als Ursache./ksr/DP/nas
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