ZÜRICH (dpa-AFX) - Die Schweizer Großbank UBS hat ihren Gewinn im zweiten Quartal deutlich gesteigert. Der Konzerngewinn erreichte 2,8 Milliarden US-Dollar und damit 17 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Institut am Mittwoch in Zürich mitteilte. Dabei fiel allerdings ein positiver Steuereffekt aus dem Vorjahreszeitraum weg. Vor Steuern sprang der Gewinn sogar um 64 Prozent auf 3,6 Milliarden Dollar (Dollarkurs) nach oben. Angesichts der Unsicherheit rund um schärfere Kapitalanforderungen ist das Management mit seinem Zeitplan für weitere Aktienrückkäufe jedoch zurückhaltend.
Für dich zusammengefasst:
Die UBS steigerte ihren Gewinn im zweiten Quartal auf 2,8 Mrd. USD.
Der Nettoneugeldzufluss im Kerngeschäft beläuft sich auf 35,5 Mrd. USD.
Ein neues Aktienrückkaufprogramm über bis zu 3 Mrd. USD startet.
Mit ihren Geschäftszahlen übertraf die größte Schweizer Bank wieder einmal die Markterwartungen. Im Kerngeschäft - der globalen Vermögensverwaltung - sammelte sie unter dem Strich weitere Milliardensummen von Kunden ein: Der Nettoneugeldzufluss belief sich in diesem Bereich auf 35,5 Milliarden Dollar.
Zudem machte die UBS bei der Integration der vor drei Jahren übernommenen Credit Suisse weitere Fortschritte. Der Abschluss zum Jahresende sei "auf gutem Weg", schrieb die Bank dazu. Mehr als 90 Prozent der alten Anwendungen würden nicht mehr genutzt, und rund 70 Prozent seien bereits vollständig außer Betrieb.
Zudem will die Bank ein neues Aktienrückkaufprogramm starten. Dabei geht es um Rückkäufe über bis zu drei Milliarden Dollar bis Mitte 2027, davon mindestens eine Milliarde US-Dollar in den nächsten drei Monaten./stw/ys/uh/AWP/mis
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