- Trump telefonierte mit Kurdenführern im Irak.
- Er sprach über Kriegsschritte gegen den Iran.
- Die Kurden könnten mehr Rechte im Iran erlangen.
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US-Medien berichteten, dass Trump einen Tag nach Beginn der amerikanisch-israelischen Angriffe im Iran auch mit dem irakischen Kurdenführer Masud Barsani gesprochen habe. Trump soll demnach erwägen, die irakischen Kurden bei einem Kampf gegen die iranische Führung zu unterstützen, berichtete das "Wall Street Journal" unter Berufung auf US-Regierungsvertreter. Die irakischen Kurden haben zahlreiche Kämpfer an der Grenze zum benachbarten Iran stationiert und auch Verbindungen zur kurdischen Minderheit im Iran.
Die Kurden sind eine ethnische Gruppe mit schätzungsweise 30 Millionen Mitgliedern, die vor allem im Irak, im Iran sowie in Syrien und der Türkei leben. Sie kämpfen seit Jahrzehnten für einen eigenen Staat und wurden lange im Irak wie auch im Iran verfolgt und unterdrückt. Die autonome Kurdenregion im Irak entstand nach dem Sturz von Diktator Saddam Hussein im Jahr 2003.
Bei einem Sturz der Regierung im Iran könnten die Kurden möglicherweise auch dort mehr Rechte erlangen. Es ist aber unklar, welchen Beitrag sie im Kampf wirklich leisten und welche Zusagen sie dafür von der US-Regierung als Gegenleistung verlangen könnten. Die kurdischen Milizen waren schon im Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat im Irak und in Syrien ein wichtiger Verbündeter der USA./jot/DP/jha
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