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Trump: Keine Dividendenausschüttung für Rüstungsfirmen

WASHINGTON (dpa-AFX) - Aufgrund der aus seiner Sicht zu langsamen Aufrüstung will US-Präsident Donald Trump Verteidigungs- und Rüstungsunternehmen seines Landes bis auf weiteres Dividendenausschüttungen und Aktienrückkäufe verbieten. Diese Maßnahmen erfolgten "auf Kosten und zum Nachteil von Investitionen in Produktionsanlagen und Ausrüstung", schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Nach seiner Vorstellung sollen Manager solcher Unternehmen zudem nicht mehr als fünf Millionen US-Dollar (rund 4,27 Mio Euro) verdienen dürfen.

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Zunächst war unklar, wie Trump die Verbote durchsetzen möchte und ob er überhaupt derartige Vorhaben in die Tat umsetzen darf.

Trump forderte ferner, dass "neue und moderne" Produktionsanlagen gebaut werden müssten - "sowohl für die Lieferung und Wartung dieser wichtigen Ausrüstung als auch für die Herstellung der neuesten Modelle zukünftiger Militärausrüstung". Sobald die "Probleme" gelöst seien, wolle er Dividendenausschüttungen und Aktienrückkäufe wieder genehmigen und die Deckelung von Managergehältern aufheben.

Für gewöhnlich dienen Dividendenausschüttungen und Aktienkäufe dazu, Anlegern Investitionen in Unternehmen attraktiver zu gestalten, überschüssiges Kapital zurück an Aktionäre zurückzugeben und den Aktienkurs der Unternehmen zu stützen. Kritiker monieren dagegen, dass dadurch Mittel für langfristige Investitionen, Forschung oder den Ausbau von Produktionskapazitäten fehlen können./ngu/DP/jha


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