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Trübe Aussichten für den Euroraum?

Nachdem der deutsche ZEW Index für April gestern bereits enttäuscht hatte, dürften auch die Einkaufsmanagerindizes aus der Eurozone heute ganz unter dem Einfluss des Nahostkriegs stehen. Schon im März hatten sie aufgrund des Kriegs einen Einbruch gesehen, lagen aber noch über 50 und damit im expansiven Bereich, da eine schnelle Lösung des Konflikts als möglich erachtet wurde. Im April könnten die PMIs aber sogar auf oder unter 50 fallen, was eine Kontraktion signalisieren würde. Schließlich könnten sich die ersten Effekte des Kriegs im April tatsächlich in den Auftragsbüchern und in der Produktion widerspiegeln.

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Es ist noch viel zu früh, um einen Abschwung der Wirtschaft zu prognostizieren. Aber bereits eine schwächelnde Wirtschaft macht den Job der EZB nicht leichter angesichts der steigenden Inflation. Je länger die Energiepreise hoch bleiben, desto eher ist mit Zweitrundeneffekten zu rechnen, das heißt, desto stärker sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass der Preisschock temporär ist. Umso eher müsste die EZB folglich handeln. Aber gleichzeitig erhöht sich bei einem länger anhaltenden Konflikt und hohen Energiepreisen auch das Risiko, dass die Folgen für die Wirtschaft ausgeprägter sind und ein Abschwung drohen könnte, der wiederum durch steigende Zinsen verschärft werden könnte.

Angesichts dieser möglichen Herausforderungen wird die EZB-Sitzung nächste Woche spannend. Denn je länger der Konflikt anhält, desto größer wird das Dilemma der EZB und desto trüber werden meines Erachtens die Aussichten für den Euroraum – und damit auch letzten Endes für den Euro.

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