- Bei russischen Angriffen starb ein Mensch in Odessa.
- In Kiew gab es mehrere Tote und Verletzte nach Explosionen.
- Die Hauptverbindungsstrecke von Kiew wurde gesperrt.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Zuvor hatte die Verwaltung des Landkreises Ismajil, in dem sich die Donauhäfen des Landes befinden, vor russischen Drohnen gewarnt. Anlagen der Transportinfrastruktur seien beschädigt worden.
Tote nach Treffer von Munitionslager bei Kiew
Auch nahe der Ortschaft Myla etwa fünf Kilometer westlich der Hauptstadt Kiew gab es am Freitagabend nach einem durch Explosionen ausgelösten Brand mehrere Tote. "Gerade verfügen wir nicht über ausreichende Informationen zur Zahl der Opfer", schrieb der Gouverneur der Region Kiew, Tymur Tkatschenko, bei Telegram. Die Staatsanwaltschaft leitete Ermittlungen wegen "dienstlicher Fahrlässigkeit" ein und informierte zunächst über fünf Verletzte nach einem möglichen Drohneneinschlag. Nach russischen Angaben war ein Munitionslager das Ziel des Angriffs.
Die Hauptverbindungsstrecke von Kiew Richtung Westen musste in der Folge auf einem mehrere Kilometer langen Abschnitt für die Lösch- und Rettungsarbeiten komplett gesperrt werden. In sozialen Netzwerken zeigen Videos ein Feuer und Explosionen in der Abenddämmerung.
Regierungschef Serhij Korezkyj verwies auf einen ähnlichen Vorfall Anfang Juli am südwestlichen Stadtrand von Kiew. "Im fünften Kriegsjahr werden ein und dieselben Fehler begangen - das ist kriminelle Fahrlässigkeit", schrieb er auf Telegram.
Auch in Kiew selbst hat es nach Behördenangaben mindestens zwei Verletzte gegeben. Die Ukraine wehrt sich seit über viereinhalb Jahren gegen die russische Invasion./ast/DP/zb
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