Tankrabatt-Aus kommt für Tankstellenverband nicht unerwartet

dpa-AFX  | 
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DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Das bevorstehende Ende des sogenannten Tankrabatts kommt für die deutschen Tankstellen nicht überraschend. "Wir haben nichts anderes erwartet", sagte der Sprecher des Tankstellen-Interessenverbandes (TIV), Herbert Rabl, der "Rheinischen Post" (Donnerstag). Die Politik könne nicht dauerhaft einen Teil der Gewinne der Mineralölkonzerne finanzieren. Diese hätten in diesem Jahr "so viele Gewinne eingefahren wie nie zuvor - gerade auf dem deutschen Markt", sagte er.

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Der seit dem 1. Mai geltende Tankrabatt läuft wie geplant Ende Juni aus. Das haben nach Information der "Bild" die Fraktionen von Union und SPD entschieden. Die Maßnahme habe gut gewirkt, die Verlängerung sei aber finanzpolitisch nicht sinnvoll, sagte Unions-Fraktions-Vize Sepp Müller der Zeitung.

Die Steuersenkung soll an der Tankstelle Entlastung von den stark gestiegenen Spritpreisen bringen. Die Koalition hatte die Spritsteuer deshalb um knapp 17 Cent pro Liter gesenkt. Das zeigte Wirkung an den Zapfsäulen: Die Autofahrer mussten nach ADAC-Angaben im Mai für einen Liter Super E10 im Bundesdurchschnitt 1,983 Euro bezahlen, vor dem Tankrabatt lag der Wert im April noch bei 2,109 Euro. Bei Diesel war der Unterschied noch deutlicher: Der Dieselpreis pro Liter lag im Mai bei 1,991 Euro - rund 27 Cent niedriger als im April.

Mit dem Wegfall der 17 Cent Ende des Monats rechnet der Tankstellenverband damit, dass sich der Spritpreis "wohl bei rund zwei Euro für Diesel und Benzin einpendeln" wird, wie Rabl sagte. Konzerne und Markt gingen davon aus, "dass dieses Preisniveau nun dauerhaft durchsetzbar ist"./trs/DP/stk



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