Der Kredit soll Südafrika helfen, geplante Reformen umzusetzen, die gute Bedingungen für privatwirtschaftliche Investitionen schaffen, einschließlich des Ausbaus von Netzen für Solar- und Windanlagen. "Klimaschutz ist eine Aufgabe, die wir nur gemeinsam in globaler Anstrengung schaffen", sagte Radovan, die anlässlich des G20-Entwicklungsministertreffens nach Südafrika gereist war. Von der Energiepartnerschaft profitierten auch in Südafrika tätige deutsche Unternehmen und Entwickler im Bereich Solarausbau, betonte die Ministerin.
Der Kredit ist Teil des "Just Energy Transition Partnership", einer Handelsinitiative, die unter der deutschen G20-Präsidentschaft ins Leben gerufen wurde und Investitionen in Klimaschutz, Wirtschaft und Energiewende fördern soll. Neben Deutschland sind Großbritannien, Frankreich, die Niederlande, Dänemark und die Europäische Union involviert.
Südafrika produziert noch rund 80 Prozent seines Stroms mit fossilen Energieträgern. Das 65-Millionen-Einwohner Land ist damit einer der größten CO2-Emittenten weltweit. Allerdings verfügt Südafrika aufgrund seiner geografischen Lage über ein enormes Potenzial für Solar- und Windenergie./kpa/DP/nas
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