Streit um Prognosemärkte: Coinbase klagt gegen drei US-Bundesstaaten
Finanzmarkt oder Glücksspiel? In den USA tobt ein Grundsatzstreit um Prognosemärkte. Coinbase zieht nun gegen drei Bundesstaaten vor Gericht.
Prognosemärkte gelten in den USA seit längerem als regulatorische Grauzone. Während Anbieter sie als Finanzinstrumente einordnen, stufen mehrere Bundesstaaten entsprechende Angebote als Glücksspiel ein. Vor diesem Hintergrund hat Coinbase nun rechtliche Schritte eingeleitet.
Die Krypto-Börse hat Klage gegen die Aufsichtsbehörden der Bundesstaaten Connecticut, Illinois und Michigan eingereicht. Coinbase fordert von Bundesgerichten die Feststellung, dass geplante Prognosemärkte unter die Zuständigkeit der US-Rohstoffaufsicht Commodity Futures Trading Commission (CFTC) fallen und damit ausschließlich dem Bundesrecht unterliegen.
Nach Auffassung des Unternehmens handelt es sich bei den vorgesehenen Event Contracts um Finanzinstrumente im Sinne des Commodity Exchange Act. Eine zusätzliche Einstufung als Glücksspiel sei damit nicht vereinbar. Würden die Bundesstaaten eigenständig über die Zulässigkeit solcher Märkte entscheiden, würde nach Ansicht von Coinbase faktisch das strengste Regelwerk landesweit gelten.
Today @coinbase filed lawsuits in CT, MI, and IL to confirm what is clear: prediction markets fall squarely under the jurisdiction of the @CFTC, not any individual state gaming regulator (let alone 50). State efforts to control or outright block these markets stifle innovation…
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