IBIT hält derzeit 802.824 BTC. Damit liegt Strategy um mehr als 12.000 BTC vorn. Der Abstand ist also überschaubar. Symbolisch ist er dennoch relevant – insbesondere vor dem Hintergrund der jüngsten Kursschwäche bei BTC sowie des rasanten Wachstums des BlackRock-Produkts.
IBIT konnte sich als der ETF, der am schnellsten die Marke von 70 Milliarden US-Dollar an verwaltetem Vermögen erreichte, sogar in die Geschichtsbücher eintragen. Zu Beginn des ersten Quartals 2024 hielt Strategy 189.150 BTC. Zu Beginn des zweiten Quartals – also vor rund zwei Jahren – zog IBIT dann an dem Bitcoin-Treasury-Unternehmen von Mitgründer Michael Saylor vorbei. Diesen Vorsprung konnte der ETF bis jetzt durchgehend behaupten.
Dabei unterscheiden sich die beiden Vehikel grundlegend. Strategy ist ein operatives Unternehmen, das mithilfe von “Financial Engineering” Bitcoin in gehebelter Form akkumuliert. Zum Einsatz kommen unter anderem At-the-Market-Emissionen von der MSTR-Stammaktie sowie diversen Vorzugsaktien. IBIT dagegen ist ein Spot-ETF, der den Bitcoin-Kurs passiv abbildet und Anlegern ein direktes Exposure ohne Hebel oder Unternehmensrisiko bietet.
Seit dem Börsenstart im Januar 2024 legte IBIT um rund 55 Prozent zu, Strategy stieg dagegen um etwa 250 Prozent. Treiber war eben jene gehebelte Struktur des Unternehmens.
Bemerkenswert ist zudem, dass Strategy die Akkumulation während des jüngsten Marktabschwungs beschleunigte. Allein 2026 kamen fast 80.000 BTC hinzu. Der entscheidende Treiber war hier die unbefristete Vorzugsaktie STRC. Das Stablecoin-artige Produkt mit einer aktuellen Dividende von 11,5 Prozent verschaffte dem Unternehmen eine skalierbare Kapitalquelle, mit der ein erheblicher Teil der jüngsten Bitcoin-Käufe finanziert wurde. Das Asset wird nun auch vermehrt in Unternehmensbilanzen und DeFi-Strategien integriert.

Die Bestände von IBIT stagnieren dagegen seit dem Crash. Setzt sich der aktuelle Trend fort, dürfte Strategy seinen Vorsprung daher weiter ausbauen. Vor allem STRC könnte sich dabei als entscheidender Hebel erweisen. BlackRock hätte vor allem dann wieder die Chance, Boden gutzumachen, wenn es zu einem neuen Bitcoin-Hype kommt und erneut breite Kapitalströme in den Markt fließen. Davon würde IBIT besonders profitieren, da viele Anleger aus dem traditionellen Finanzmarkt den einfachsten Zugang über Bitcoin Spot ETFs wählen dürften, statt sich direkt mit Kryptowährungen zu befassen.
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