BTC-Echo  | 
aufrufe Aufrufe: 677

Steigende Rohölpreise: Das passiert mit Bitcoin, wenn die Zinsen steigen

Die Zeiten günstigen Geldes scheinen vorbei. Jetzt preisen die Märkte sogar Zinserhöhungen ein – das belastet auch den Bitcoin-Kurs.

Es war eine der auffälligsten Repricing-Bewegungen der vergangenen Jahre: In weniger als sechs Wochen wandelte sich die Erwartungshaltung der Finanzmärkte von zwei bis drei Zinssenkungen bis Ende 2026 hin zu einer realen Wahrscheinlichkeit von Zinserhöhungen.

play Anhören
share Teilen
feedback Feedback
copy Kopieren
newsletter
font_big Schrift vergrößern
Brent Crude Rohöl ICE Rolling 90,8871 $ Brent Crude Rohöl ICE Rolling Chart -7,48%
Zugehörige Wertpapiere:
BTC/EUR 65.456,310 BTC/EUR (Bitcoin / EURO) Chart -0,27%
Zugehörige Wertpapiere:
BTC/USD 77.185,010 BTC/USD (Bitcoin / US-Dollar) Chart -0,54%
Zugehörige Wertpapiere:
WTI Rohöl NYMEX Rolling 83,2718 $ WTI Rohöl NYMEX Rolling Chart -11,0%
Zugehörige Wertpapiere:

Die aktuelle Federal Funds Rate, also der geldpolitische Leitsatz, liegt bei 3,5 bis 3,75 Prozent, und die Fed beließ diesen Rahmen auf ihrer März-2026-Sitzung unverändert. Jetzt preisen die Futures-Märkte sogar eine Wahrscheinlichkeit von 52 Prozent für eine Erhöhung um 25 Basispunkte bis Jahresende ein. “The Big Print” kommt also erst mal nicht, was bedeutet das für Bitcoin?

Bitcoins Abhängigkeit von der Fed

Eine bearishe Erwartungshaltung der Märkte in Bezug auf die Federal Funds Rate wirkt sich negativ auf das aktuelle Preisniveau von Risikoassets wie Bitcoin aus, weil die Märkte die Möglichkeit einer Erhöhung bereits in die Gegenwart diskontieren. Steigende Zinserwartungen erhöhen die Opportunitätskosten des Haltens zinsfreier Assets wie Bitcoin.

Die Energie-Inflation als Katalysator

Der unmittelbare Auslöser für das Repricing ist jedoch geopolitischer Natur. Die Lage in der Straße von Hormus und der daraus resultierende Energieversorgungsengpass treiben die Rohölpreise weiter nach oben. Am Montag dieser Woche passierten laut Bloomberg-Echtzeitdaten keine Öltanker mehr die Meerenge. Die dadurch steigenden Energiepreise schlagen direkt auf die Erzeugerpreise durch, das dürfte sich in der nächsten offiziellen Inflationsstatistik durchaus bemerkbar machen.

Lest auch
Verbraucherpreisindex US-Inflation steigt: So reagiert der Krypto-Markt

Fed-Chef Powell selbst bezeichnete den Energiepreisschock allerdings als vorübergehend und verwies auf sinkende Güterpreise, was der Zentralbank wiederum einen gewissen Spielraum geben würde.

Knockout von Ing Markets Werbung

Passende Knock-Outs

Strategie Hebel
Steigender Kurs
Call
5
10
20
Fallender Kurs
Put
5
10
20
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB5RAY4 , DE000NB5W2Z7 , DE000NB58V08 , DE000NB587A9 , DE000NB6A869 , DE000NB6A885 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Steigende Leitzinsen sind schlecht für Bitcoin

Histroisch betrachtet sind die US-Zinsen und der Bitcoin-Kurs eng miteinander verknüpft. Der Leitzins stieg von 0,33 Prozent im April 2022 auf 5,33 Prozent im August 2023 – dem Höchstniveau im beobachteten Zeitraum. Dann folgten drei Zinssenkungen in Folge: September, Oktober und Dezember 2025, die den Leitzins auf das aktuelle Niveau von 3,50 bis 3,75 Prozent brachten, was immer noch relativ hoch ist.

Lest auch
Makroanalyse EZB hält Zinsen stabil: Was der Leitzins-Stillstand für Bitcoin und Krypto bedeutet

Historisch betrachtet korreliert Bitcoin negativ mit restriktiver Geldpolitik: Der Crash von 2022 (von rund 47.000 US-Dollar auf 16.000 US-Dollar) fiel exakt mit dem aggressivsten Zinserhöhungszyklus seit Jahrzehnten zusammen. Die Recovery 2023 begann, als die Fed das Ende restriktiver Geldpolititik in Aussicht stellte.

Rezessionsrisiko als doppelter Gegenwind

Steigende Energiepreise und straffere geldpolitische Erwartungen erhöhen außerdem bereits jetzt die Rezessionswahrscheinlichkeiten. Laut aktuellen Wettdaten von Kalshi liegt die Wahrscheinlichkeit einer US-Rezession für das Jahr 2026 bei 37 Prozent.

Für Bitcoin ist das ein zweischneidiges Schwert: Rezessionen sind historisch schlecht für Risikoanlagen, gleichzeitig könnten sie die Fed zwingen, die Zinsen wieder zu senken, was mittelfristig positiv für Bitcoin wäre.

Wer die günstigen Kurse bei Bitcoin für den Einstieg nutzen möchte, erhält derzeit auf BISON einen Neukundenrabatt von 20 Euro.

Empfohlenes Video
CRCL crasht: Buy or Pass? Was jetzt für Bitcoin & Altcoins zählt

Für dich aus unserer Redaktion zusammengestellt

Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.


Weitere Artikel des Autors

Themen im Trend