Es gebe mit der Nato abgestimmte Vorgaben, was Spanien zur Verteidigungsfähigkeit des Bündnisses beitragen solle, sagte Sánchez. Das spanische Militär habe ihm versichert, dass es diesen Anforderungen mit zwei Prozent des BIP gerecht werden könne.
Belgiens Regierungschef Bart De Wever äußerte sich jedoch skeptisch, dass Spanien die Nato-Ziele mit weniger Geld als die anderen Mitglieder der Allianz (Allianz Aktie) erfüllen könne. "Wenn er das mit 2,1 Prozent schafft, ist er ein Genie - und Genialität inspiriert die Menschen", sagte er in Den Haag.
Trump nennt Spaniens Haltung "unfair"
US-Präsident Donald Trump hatte kurz vor seiner Ankunft beim Nato-Gipfel gleich mehrmals seine Unzufriedenheit mit Spanien geäußert. Vor Journalisten sagte er auf dem Flug von Washington nach Europa mit Blick auf die Verteidigungsausgaben, was Spanien mache, sei "unfair" den anderen gegenüber. Zudem postete er auf Truth Social eine Auflistung von Verteidigungsausgaben, in der Spanien ganz unten rangierte. Ein befürchteter Eklat auf dem Gipfel blieb jedoch aus. Sánchez ging Trump nach Angaben spanischer Medien bewusst aus dem Weg./ro/DP/zb
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