Spahn bekräftigte, dass er sich am Mittwoch dem Haushaltsausschuss des Parlaments stellen will, um Fragen rund um die Maskenbeschaffung zu beantworten. Er habe dies freiwillig angeboten, was eher unüblich für ein Nichtregierungsmitglied sei. "Da ich aber weiß, warum wir was in schwieriger Zeit entschieden haben, stehe ich gerne Rede und Antwort."
Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) wird ebenfalls im Ausschuss erwartet. Dabei geht es um den Bericht der Sonderermittlerin Margarethe Sudhof, die 2024 noch von Warkens Vorgänger Karl Lauterbach (SPD) eingesetzt worden war. Sie sollte das Vorgehen in Spahns Amtszeit beim Beschaffen von Masken zu hohen Preisen und mit Logistikfirmen aufklären. Aus Rechtsstreitigkeiten mit Unternehmen drohen dem Bund Milliardenrisiken.
CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann nannte den Sudhof-Bericht eine "ziemliche Räuberpistole". Fakten würden teilweise weggelassen und verdreht. "Das war kein neutrales Gutachten, sondern parteipolitisch motiviert."/sam/DP/mis
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.