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So manipuliert Trump den Bitcoin-Kurs

Marktmanipulation, Korruption und eine Untersuchung: Donald Trump steht wegen seiner Zollpolitik in der Kritik. Das Weiße Haus fordert: "Let him cook!"

US-Präsident Donald “Pump-und-Dump” Trump kontrolliert die Kurse der Finanz- und Krypto-Märkte mit seiner Zollpolitik der plötzlichen Ankündigungen – und zwar absichtlich, um sich und seine Wall-Street-Freunde zu bereichern. Das ist ein Vorwurf, der in Anbetracht der jüngsten Ereignisse auf den Finanzmärkten, der US-Zollpolitik und den Äußerungen Trumps in den sozialen Netzwerken immer mehr Beachtung findet. Ein Beispiel: der Abend des gestrigen 9. April: Die Aussetzung der Zollerhöhung für 90 Tage ließ nicht nur BTC, ETH und SOL steigen, auch Aktien und Indexfonds brachen aus.

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Ein Social-Media-Beitrag beschreibt Trumps Entscheidung, die Zölle auf chinesische Waren um 25 Prozent zu erhöhen, und verweist auf die Auswirkungen Chinas. Er kündigt eine 90-tägige Verhandlungspause mit einem sofortigen Gegenzoll von 10 Prozent an, während Spekulationen über Marktmanipulationen in der Weltwirtschaft zunehmen.
Der US-Präsident gewährt 75 Ländern eine Schonfrist von 90 Tagen, China allerdings nicht – Quelle: Donald Trump auf Truth Social

Kurios nur: Etwa drei Stunden vor der Ankündigung, schrieb Trump auf Truth Social und X: “Dies ist eine großartige Zeit zu kaufen.” Wer diesem Rat gefolgt ist – und beispielsweise Bitcoin gekauft hat –, konnte seither von einer Rendite in Höhe von 5,44 Prozent (4.218 US-Dollar pro BTC) profitieren.

Tweet von @realDonaldTrump: JETZT IST EIN GUTER ZEITPUNKT ZUM KAUFEN!!! DJT mit 6,5k ReTruths und 34,3k Likes, datiert vom 9. April 2025, 15:37 Uhr. Spekulationen nehmen zu, da einige dies mit einer möglichen Marktmanipulation angesichts des schwankenden Bitcoin-Kurses in Verbindung bringen.
Kurz vorher rät Trump zum Einkaufen, Eier meint er wohl nicht – Quelle: Donald Trump auf Truth Social

Marktmanipulation? Elizabeth Warren schlägt Alarm

Auf Reddit und X sprechen viele Benutzer von Marktmanipulation. “Unter der alten SEC wäre Trump wahrscheinlich jetzt ins Gefängnis gekommen”, meint Bitcoin-Podcaster RobynHD. Auch vonseiten der Demokraten hagelt es Kritik. Elizabeth Warren fordert eine Untersuchung, “ob Präsident Trump den Markt manipuliert hat, um seine Wall-Street-Geldgeber zu begünstigen.”

“Hat Trump Insidern dabei geholfen, von den Zollschwankungen zu profitieren? Das sieht ganz nach Korruption aus”, schreibt die US-Senatorin auf X.

Mit Zollpolitik Zinsen senken, damit Bitcoin wieder steigt: Trumps Masterplan?

Steckt hinter Trumps Zollpolitik tatsächlich nur Marktmanipulation zugunsten seiner Freunde bei der Wall Street – oder verfolgt der US-Präsident einen ausgeklügelten Plan? Das fragen sich derzeit viele Investoren. Das Weiße Haus bekräftigt in einem Beitrag: “Let him cook”, was wohl heißen soll: “Habt Vertrauen, Trump weiß, was er tut.”


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