Siemens und Nvidia wollen Fabriken automatischer machen

dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 278
A-
A+
Lesemodus
playAudio
playTeilen
Siemens Hauptquartier in München (2016)
- ©Siemens

ERLANGEN (dpa-AFX) - In Erlangen zeigen Siemens (Siemens Aktie) und Nvidia wie KI Fabriken verändern könnte. Das dortige Elektronikwerk soll als Blaupause für weitere Fabriken dienen - innerhalb des Siemens-Konzerns aber auch für Kunden, wie Vorstandsmitglied Cedrik Neike erklärt. Er sieht es als "historische Chance für Deutschland und Europa", Künstliche Intelligenz in Fabriken zu bringen und im industriellen Maßstab einzusetzen. Nur so könne man die Produktivität weiter steigern und Produktion auch in Hochlohnländern sichern.

Für dich zusammengefasst:
Hinweis

Ziel des Einsatzes ist es, Prozesse schneller und flexibler zu machen. Bisher könne man Fabriken zu 30 oder 40 Prozent automatisieren, mit KI seien 70 oder 80 Prozent möglich, sagt Neike. Ein entscheidender Punkt dabei ist, dass es mit ihr möglich wird, dies auch bei vielfältigen und sich verändernden Prozesse zu tun. "Fabriken müssen mit Veränderungen ebenso gut umgehen können wie mit Wiederholungen", sagt Rev Lebaredian von Nvidia.

In Erlangen zeigen die Unternehmen das am Beispiel der automatischen optischen Kontrolle von Leiterplatten. Im Werk ändern sich diese immer wieder - je nach genauer Konfiguration. Bisher sei es dann nötig gewesen, dem System von Hand beizubringen, wie eine gute Platte auszusehen hat. Das habe jedesmal mehrere Stunden gedauert und man habe dafür die Produktion anhalten müssen. Jetzt könne man noch vor dem Start der Produktion aus den Daten für das Produkt und die Produktion - Experten sprechen hier von einem digitalen Zwilling - mit Hilfe von Simulationstechnologie von Nvidia ein Bild erzeugen, wie eine fotorealistische gute Leiterplatte aussehen würde - aber auch wie fehlerhafte Platten aussähen.

Eine andere Anwendung ist die Produktionsplanung, bei der ein Mensch letztlich im Dialog mit KI-Agenten festlege, wie sie umgesetzt werde. Auch hier sind digitaler Zwilling und Simulation die entscheidende Grundlage.

Das Interesse an der Technologie, die digitale Zwillinge und Simulation zusammenbringe, sei sehr groß und komme letztlich aus allen Industrien, sagt Neike. Lebaredian hat dafür eine plakative Erklärung: Letzlich sei der digitale Zwilling eine Zeitmaschine, weil er einem durch Simulationen verschiedene Zukunften zeige. "Und wer könnte nicht eine Zeitmaschine brauchen."/ruc/DP/jha

Werte aus dem Artikel:
Nvidia Aktie 217,16 $ +0,03%
Siemens Aktie 261,00 € -1,21%

Knockout von Ing Markets Werbung

Passende Knock-Outs

Strategie Hebel
Steigender Kurs
Call
5
10
20
Fallender Kurs
Put
5
10
20
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB563L7 , DE000NB7BGY1 , DE000NB7CJD7 , DE000NB6NV16 , DE000NB7VE65 , DE000NB7WSV8 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
Warnung
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlage­strategien geeignet.

Ähnliche Artikel

Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.

Themen im Trend

Weitere Vorteile:

  • Kursalarme
  • Watchlists & Musterdepots
  • Börsenspiele & Community-Forum
  • Historische Kurse im CSV-Format
  • News & Themen abonnieren