HAMBURG (dpa-AFX) - Hamburgs Wirtschaftssenatorin Melanie Leonhard (SPD) rechnet dank des Fehmarnbelttunnels mit einem verschärften Wettbewerb um Fluggäste und neuen Verbindungen. Leonhard sagte, der Tunnel biete "außerordentliche Chancen" für die Metropolregion. "Die kürzere Reisedauer nach Kopenhagen, wo der Flughafen als Hub verschiedene Verbindungen anbietet, schafft zusätzliche Möglichkeiten und belebt den Wettbewerb."
Für dich zusammengefasst:
Der Fehmarnbelttunnel fördert den Wettbewerb um Fluggäste.
Der Tunnel verkürzt die Reisezeit zwischen Hamburg und Kopenhagen.
Die Fertigstellung des Tunnels ist für 2031 geplant.
"Wir werden Bereitschaft von deutschen Airlines sehen, Langstreckenangebote ab Hamburg zu machen", sagte Leonhard im Interview der Deutschen Presse-Agentur. Fluggesellschaften, die dies nicht täten, könnten Marktanteile an Airlines verlieren, die vor allem ab Kopenhagen flögen.
"Wenn der Tunnel fertig ist, fliege ich nicht von Hamburg nach Frankfurt und von Frankfurt nach New York." Dann könne eine Bahnfahrt nach Kopenhagen und ein Abflug von dort die attraktivere Option sein. Zwischen Hamburg und den USA gibt es derzeit keine direkte Verbindung. Leonhard sagte, es gebe aber immer wieder Interesse von Airlines an den Transatlantikflügen.
Fluggäste, die ab Hamburg eine Fernreise antreten, müssen in der Regel zu Knotenpunkten wie Frankfurt fliegen und dort umsteigen. Der Fehmarnbelttunnel soll Zugfahrten zwischen Hamburg und Kopenhagen in zweieinhalb Stunden ermöglichen. Kopenhagen verfügt über einen internationalen Drehkreuzflughafen.
Der Fehmarnbelttunnel zwischen Deutschland und Dänemark befindet sich im Bau. Das Fertigstellungsdatum hat sich mehrfach verschoben. Die dänische Projektgesellschaft Femern will demnächst einen neuen Zeitplan mitteilen. Zuletzt war bekanntgeworden, dass der Tunnel voraussichtlich erst 2031 statt wie ursprünglich geplant 2029 fertig werden soll./lkm/hal/DP/zb
Hinweis:
ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen.
Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich
dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch
eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link
„Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für
diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.