- Michael Burry vergleicht Nvidia mit der Leasing-Blase.
- Nvidia verteidigt den langfristigen Wert seiner KI-Chips.
- Burry warnt vor möglichen Milliarden-Abschreibungen.
- Energiekrise als Kurstreiber:
Diese 5 Aktien könnten durchstarten (hier klicken)
Pascal Grunow Michael Burry vergleicht die Euphorie rund um Nvidia und dessen KI-Chips mit der Computerleasing-Blase der 1960er Jahre. Damals sorgte der rasante Aufstieg von Computern für ähnliche Argumente wie heute die Künstliche Intelligenz.
Nvidia verteidigt den Wert seiner KI-Chips
Auslöser für Burrys Kritik ist eine Nvidia-Präsentation. Darin argumentiert der Chipkonzern, dass seine KI-Infrastruktur ihren wirtschaftlichen Wert länger behalte, als es die üblichen beschleunigten Abschreibungspläne vermuten lassen.
Nvidia zeigt anhand seiner A100-, H100- und B200-Chips, dass diese auch nach mehreren Jahren noch einen hohen Wert haben können. Unternehmen schreiben die teuren Chips in ihren Bilanzen teilweise schneller ab, als sie tatsächlich an Wert verlieren.
Für Nvidia ist das ein wichtiges Argument gegen die Kritik an den enormen KI-Ausgaben. Burry sieht darin dagegen eine Wiederholung der Vergangenheit.
Fast dieselben Argumente vor 60 Jahren
Burry verweist auf das Finanzbuch "The Money Game" aus dem Jahr 1968. Darin wird beschrieben, wie Anleger während des damaligen Computerbooms über die Abschreibung von Computern diskutierten.
Schon damals warnten Kritiker vor hohen Bewertungen und möglichen Verlusten. Spekulanten hielten diese Sorgen jedoch für überholt. Ihre Begründung: Der Bedarf an Computern sei praktisch unbegrenzt und die alten Bewertungsregeln würden für diese neue Technologie nicht mehr gelten.
Für Burry klingt das auffällig ähnlich wie die heutige Diskussion über KI. Auch heute werden hohe Investitionen und Bewertungen häufig mit einem langfristig enormen Bedarf an Rechenleistung begründet.
Burry warnt vor Milliarden-Abschreibungen
Bereits vergangene Woche hatte Burry vor den gewaltigen KI-Ausgaben der großen Tech-Konzerne gewarnt. Microsoft, Alphabet, Amazon, Meta und Oracle investieren derzeit Milliarden in Rechenzentren, Chips und andere KI-Infrastruktur.
Sollten diese Investitionen nicht so lange Geld einbringen wie erwartet, könnten die Unternehmen später hohe Abschreibungen verbuchen müssen. Sollte er recht behalten, wäre nicht allein Nvidia betroffen, sondern ein Großteil der Unternehmen, die derzeit Milliarden in den Ausbau ihrer KI-Infrastruktur stecken.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
|
5
|
10
|
20
|
| Fallender Kurs |
Put
|
5
|
10
|
20
|
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.