Trotz der hohen Unsicherheit wuchs die schwedische Wirtschaft Ende letzten Jahres in einem soliden Tempo. Neue Informationen deuten darauf hin, dass der Konsum der privaten Haushalte weiter gestiegen ist und die wirtschaftliche Entwicklung insgesamt etwas stärker ausgefallen ist als erwartet.
Darauf deutete auch der Einkaufsmangerindex für Januar am Montag hin, der für das verarbeitende Gewerbe auf satte 56 Punkte stieg. Heute steht der Index für Dienstleistungen auf der Agenda.
Zwar bleibt die Lage am Arbeitsmarkt noch schwach laut Riksbank, aber auch hier gibt es Anzeichen für eine Besserung. Die Inflation hat den Zielwert erreicht. Insofern eine gute Basis, um weiterhin die Entwicklungen abzuwarten und auf absehbare Zeit stillzuhalten.
Sicherlich stand die Zinssitzung noch unter dem Schock der „Grönland-Affaire“, denn auch die Riksbank erwähnte die erhöhte Unsicherheit rund um die USA:
Die jüngsten Entwicklungen, beispielsweise in Bezug auf die Handels- und Außenpolitik der USA, haben die Bandbreite möglicher Szenarien für die Zukunft erweitert.
Ähnlich wie die Norges Bank behält sich also auch die Riksbank vor, je nach Notwendigkeit entsprechend zügig und flexibel zu reagieren.
Die Riksbank beobachtet die Entwicklungen aufmerksam und ist bereit, die Geldpolitik anzupassen, wenn sich die Aussichten ändern.
Als Fazit bleibt festzuhalten: sofern keine großen „Querschläger“, sprich exogene Schocks, drohen und sich Wachstum und Inflation im Großen und Ganzen wie prognostiziert entwickeln, wird sich in den kommenden Monaten erst einmal nichts am schwedischen Leitzins ändern. Das bedeutet aber auch, dass es keine guten Gründe für eine Trendwende in der SEK gibt, solange die Aussichten positiv bleiben.
| WKN | Typ | Basiswert | Merkmale |
|---|---|---|---|
| FD9BYH | Call | EUR/SEK | Hebel: 5,1 |
| SV8R7X | Put | EUR/SEK | Hebel: 5,2 |
Rohstoffausblick 2026
Das Jahr 2025 war an den Rohstoffmärkten zweigeteilt: Während die Preise an den Energiemärkten zumeist nachgaben, wurden an den Metallmärkten vielfach neue Rekordhochs verzeichnet. Das neue Jahr begann ähnlich, doch inzwischen sind es vor allem (geo-)politischen Risiken, die nicht nur die Energiepreise höher treiben, sondern vor allem Edelmetalle als sichere Häfen attraktiv machen. Es zeichnet sich schon jetzt ab, dass auch das laufende Jahr ein sehr volatiles für die Rohstoffpreise wird.
Kontakt bei Fragen und Anregungen | ||||||
|
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.