- Ukrainische Agrarexporte halbierten sich durch Blockade.
- Im September fielen Exporte auf 2,4 Millionen Tonnen.
- 54 Prozent der Exporte erfolgen über Donauhäfen.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Im September seien die Exporte auf 2,4 Millionen Tonnen oder 46 Prozent der geplanten Ausfuhren gefallen. Davon waren 1,4 Millionen Tonnen Getreide.
54 Prozent der Agrarexporte laufen über die Donauhäfen des Landes. Weitere 41 Prozent der Agrargüter werden mittels Eisenbahn ausgeführt und die verbleibenden 5 Prozent auf der Straße. "Im September haben wir im Vergleich zum August die Transportmengen sowohl auf der Schiene als auch auf der Donau erhöht", erklärte der Minister.
Eskalation des Seekriegs seit Juli
Anfang Juli begann das ukrainische Militär Schiffe im Schwarzen und Asowschen Meer, die russisch kontrollierte Häfen anliefen, mit Drohnen anzugreifen. Mehr als 300 Tanker und Frachter hat Kiew eigenen Angaben nach seitdem beschädigt. Im Gegenzug intensivierte Russland seine Angriffe auf ukrainische Häfen am Schwarzen Meer und an der Donau und ebenso auf Schiffe. Dies brachte den Schiffsverkehr an den ukrainischen wie auch an den russischen Schwarzmeerhäfen weitgehend zum Erliegen.
Russland versucht, einen Teil seiner Getreideexporte auf andere Häfen an Ostsee und am Arktischen Ozean umzuleiten. Beide Länder haben zusammen gewöhnlich einen Weltmarktanteil vor allem bei Weizen von bis zu 30 Prozent. Wichtige Abnehmerländer befinden sich in Nordafrika, dem Nahen Osten und Asien.
Die Ukraine wehrt sich seit Februar 2022 gegen eine großangelegte russische Invasion./ast/DP/he
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