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Schwacher Krypto-Markt vor Jackson Hole: Alle Augen auf Powell

Vor dem Notenbanksymposium in Jackson Hole üben sich Krypto-Anleger in Zurückhaltung. Warum das Event so wichtig werden könnte.
  • Krypto-Anleger legen nach der massiven Rallye weiter eine vorsichtige Haltung ein. Bitcoin notiert nahezu unverändert bei rund 115.000 US-Dollar. Ethereum liegt auf Sicht der vergangenen 24 Stunden dagegen über 1 Prozent im Minus. Höher fallen die Verluste bei den meisten anderen Altcoins aus.
  • Grund für die Zurückhaltung der Anleger ist auch das alljährliche Notenbanksymposium in Jackson Hole, welches vom 21. bis 23.8. stattfindet. Nachdem die jüngsten Wirtschaftsdaten die Zinssenkungserwartungen gedämpft hatten, erwarten sich Anleger, insbesondere von Jerome Powells Rede am Freitag, Indizien für die weitere US-Geldpolitik.
  • Auch das am Mittwoch veröffentlichte Sitzungsprotokoll der jüngsten FOMC-Sitzung dürften die Märkte bewegen. Die Märkte preisen für die Fed-Sitzung am 17. September derzeit eine 84-prozentige Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung um 25 Basispunkte ein.
  • Auch in der Vergangenheit nutzten Fed-Vorsitzende und andere Notenbanker ihre Reden auf der Jackson Hole, um entscheidende Weichenstellungen in der Geldpolitik vorzubereiten.
  • So verkündete Powell selbst vor fünf Jahren eine neue geldpolitische Strategie der Fed: Statt fixer Inflationsziele verfolgt die Fed seitdem ein “durchschnittliches Inflationsziel”. Das heißt Phasen, in denen die Inflation unter 2 Prozent lag, sollen später durch Phasen über 2 Prozent ausgeglichen werden. Dies signalisierte weniger Zinsdruck und verlieh Risk-Assets Auftrieb.
  • Die Polymarket-Quoten deuten währenddessen darauf hin, dass die Trader bis Ende August mit weiterer Bitcoin-Schwäche rechnen. Das mit einer Wahrscheinlichkeit von 44 Prozent wahrscheinlichste Ergebnis für BTC ist nun ein Schlusskurs unter 111.000 US-Dollar.
  • Bei Ethereum zeigt sich ein optimistischeres Stimmungsbild. Hier erwarten die Spekulanten mit 34 Prozent einen Kurs über 4.800 US-Dollar. Geht BTC jedoch auf Talfahrt, dürfte es auch dem zweitgrößten Krypto-Asset nicht anderes ergehen.
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