“Es ist nicht länger die Frage, ob Western Union im Bereich digitaler Assets aktiv wird, sondern wie schnell wir skalieren können”, sagte McGranahan. “Das Fundament unserer Strategie ist USDPT, unser durch US-Dollar gedeckter Stablecoin.” In der Fragerunde erklärte McGranahan, dass USDPT nicht als Stablecoin für Endkunden gestartet werde, sondern als Alternative zum SWIFT-Netzwerk, das das Unternehmen derzeit für die Abwicklung mit seinen Agenten nutzt.
USDPT soll zunächst in ausgewählten Ländern mit wichtigen Agentenpartnern für Onchain-Abwicklungen starten. Dadurch sollen schnellere Zahlungen möglich werden, die auch an klassischen Bankfeiertagen funktionieren.
Neben USDPT kündigte Western Union zwei Dienste an, die den Stablecoin in ein größeres Ökosystem einbinden sollen. Einer davon ist das Digital Asset Network, kurz DAN. Es nutzt USDPT und andere digitale Assets, um Krypto-Wallets mit dem bestehenden Retail- und Agentennetzwerk von Western Union zu verbinden. Der erste Partner des Netzwerks soll McGranahan zufolge bereits in dieser Woche live gehen.
“Über DAN werden Millionen von Wallet-Nutzern digitale Assets über das Retail-Netzwerk von Western Union in lokale Währungen umwandeln können. Die Erfahrung soll für Kunden einfach und für unsere Agenten vertraut sein”, sagte der CEO.
Um USDPT und DAN direkt zu Endkunden zu bringen, will Western Union später in diesem Jahr eine USD Stable Card in mehreren Dutzend Märkten einführen. Die Karte soll es Verbrauchern ermöglichen, Werte in Stablecoins zu halten und weltweit auszugeben. “Die Stable Card ist besonders in inflationsanfälligen Märkten attraktiv, in denen Kunden einen in US-Dollar denominierten Wert mit unmittelbarem praktischem Nutzen wünschen”, so McGranahan.
Während Stablecoins weiter florieren, zeichnet sich nun auch ein möglicher Kursausbruch bei Bitcoin ab. Den Stablecoin-Launch von Western Union werten einige Beobachter als bullischen Katalysator für Solana.
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