Die Sanierung der Brücken sei sehr dringend. Der Bund werde das prioritär betreiben, sagte Schnieder. Es gebe etwa 4.000 Brücken, die am besten schnell sanierten werden müssten. "Ich gehe davon aus, dass wir bis 2032 einen Großteil dieser 4.000 Brücken saniert haben."
Schnieder bekräftigte damit frühere Aussagen seines Vorgängers Volker Wissing zum Zeitraum der Brückensanierung.
Nach dem Entwurf der Bundesregierung sind im Haushalt 2025 aus dem riesigen Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaschutz 2,5 Milliarden Euro für die Brückensanierung geplant, in den kommenden Jahren weitere Milliarden Euro.
Die 4.000 Brücken entsprechen laut Schnieder einer Brückenfläche von etwa 450 Fußballfeldern. "Wir haben uns zu Beginn die großen und wichtigen Brücken vorgenommen und davon sind schon umgerechnet 156 Fußballfelder gemacht worden. Ein Drittel der Fläche ist saniert, und den Rest werden und müssen wir jetzt angehen."
Schneller planen
Schnieder sagte weiter: "Wir müssen auch schneller werden. Wir müssen Verfahren vereinfachen und beschleunigen, da wo das möglich ist. Wenn wir eine Brücke neu bauen am gleichen Ort, dann müssen wir bisher ein Planfeststellungsverfahren machen." Das sei sehr aufwendig und langwierig. "Wir prüfen alles noch einmal, obwohl da doch schon eine Brücke stand. Das versteht eigentlich keiner. Deshalb wollen wir das Verfahren ändern, um es schneller und einfacher zu machen."
Der Bundesrechnungshof hatte der Bundesregierung eine zu schleppende Sanierung maroder Brücken vorgeworfen. Das Ministerium hatte die Kritik zurückgewiesen./hoe/DP/zb
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