CINCINNATI (dpa-AFX) - Der Konsumgüterkonzern Procter & Gamble zeigt sich für das Geschäftsjahr 2026/27 vorsichtig. Steigende Kosten und ein anhaltend schwieriges Konsumumfeld belasten den Konzern. Das Unternehmen rechnet für das Geschäftsjahr mit einem Umsatzwachstum von einem bis drei Prozent. Analysten hatten hier einen Wert mehr am oberen Ende der Spanne erwartet.
Für dich zusammengefasst:
Procter & Gamble zeigt sich für 2026/27 vorsichtig.
Das Unternehmen rechnet mit Umsatzwachstum von 1-3%.
Im letzten Geschäftsjahr stiegen die Erlöse um 3% auf 87 Mrd. USD.
Der bereinigte Gewinn je Aktie dürfte stagnieren oder bis drei Prozent höher bei 6,89 bis 7,11 Dollar (Dollarkurs) liegen. In der Mitte der Spanne würde dies 7,00 Dollar entsprechen, was auch den Erwartungen von Analysten entspricht. Im frühen US-Handel gab die Aktie zuletzt um drei Prozent nach.
Zudem bestätigte der Konzern am Mittwoch seine Prognose, wonach höhere Kosten für Rohstoffe, Energie und Transport das Ergebnis nach Steuern im laufenden Jahr mit einer Milliarde US-Dollar belasten dürften. Zwar hat der Konzern im vergangenen Jahr Sparmaßnahmen ergriffen, jedoch verschärfte der Nahostkonflikt mit steigenden Ölpreisen den Kostendruck.
Im vergangenen Geschäftsjahr (bis Ende Juni) stiegen die Erlöse um drei Prozent auf 87 Milliarden US-Dollar (rund 76,5 Milliarden Euro). Aus eigener Kraft, also bereinigt um Währungs- und Portfolioeffekte, lag das Wachstum bei einem Prozent. Dabei profitierte der Konzern von Preiserhöhungen. Im vierten Quartal erhöhte sich der Umsatz um zwei Prozent auf 21,2 Milliarden Dollar, organisch blieb er unverändert. Analysten hatten hier einen Tick mehr erwartet.
Unter dem Strich verbuchte Procter & Gamble für das abgelaufenen Geschäftsjahr einen Gewinn in etwa auf Vorjahresniveau von rund 16 Milliarden Dollar/err/nas/mis/he
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