SPD-Fraktionschef Lars Klingbeil erwartet bei der Wahl die volle Zustimmung seiner Fraktion. "Ich rechne damit, dass wir vollständig sind und ich rechne damit, dass alle mit Ja stimmen", sagte der designierte Vizekanzler. In der direkt anschließenden Fraktionssitzung war CDU-Chef Merz zu Gast.
An der Wahl von Spahn hatten 197 von insgesamt 208 Parlamentariern der CDU und CSU teilgenommen. Für die Wahl des Regierungschefs ist die sogenannte Kanzlermehrheit nötig - die absolute Mehrheit von 316 Stimmen der insgesamt 630 Bundestagsabgeordneten.
Er gehe davon aus, "dass sowohl bei den Sozialdemokraten als auch bei uns erstens alle da sein werden und zweitens auch alle zustimmen werden", sagte Merz. Die schwarz-rote Koalition verfüge über eine Mehrheit von zwölf Stimmen bei seiner Wahl zum Kanzler. Bei der Wahl von Helmut Kohl zum Regierungschef im Jahr 1994 habe es eine Mehrheit von vier Stimmen gegeben, man habe die Kanzlerwahl damals trotzdem gut bestanden.
"Ich gehe davon aus, dass das auch morgen so der Fall sein wird. Insofern muss ich mich mit Alternativen nicht beschäftigen", sagte Merz auf die Frage, was er tun werde, wenn die Mehrheit im ersten Wahlgang nicht ausreichend sein sollte./bk/sam/tam/DP/jha
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