ROUNDUP/Kiews Gegenangriffe: Versandhändler evakuiert Mitarbeiter

dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 155
A-
A+
Lesemodus
playAudio
playTeilen
Das Kiewer Höhlenkloster, ein Wahrzeichen der ukrainischen Hauptstadt.
- pixabay.com

JEKATERINBURG/ROSTOW AM DON (dpa-AFX) - Die Ukraine hat Russland erneut mit hunderten Drohnen angegriffen. Der russische Online-Versandhändler Wildberries evakuierte wieder Mitarbeiter, diesmal in Jekaterinburg.

Für dich zusammengefasst:
Hinweis

In sozialen Medien kursierten nicht überprüfbare Fotos und Videos, die brennende Autos und eine Evakuierung von Mitarbeitern des Versandhändlers zeigen sollen. Das Unternehmen bestätigte, dass das Logistikzentrum in Jekaterinburg aus Sicherheitsgründen geräumt wurde. Es sei aber nicht beschädigt worden und der Betrieb solle bald wieder aufgenommen werden. In den vergangenen Tagen sind mehrfach Wildberries-Standorte bei ukrainischen Drohnenangriffen getroffen worden.

Der Gouverneur des Gebiets Swerdlowsk, Denis Pasler, sprach bei Telegram von einem abgewehrten Drohnenangriff. Herabstürzende Drohnentrümmer hätten ein Feuer ausgelöst. Menschen seien evakuiert worden, es gebe aber keine Verletzten oder Schäden an Wirtschaftsobjekten oder Infrastruktur.

Gouverneur: Verletzte in Rostow und Belgorod

Der Gouverneur des Gebiets Rostow sprach von einem massiven Angriff aus der Luft, Drohnen und Raketen seien abgewehrt worden. In Rostow am Don seien jedoch vier Männer und ein weiterer im Kreis Krasny Sulin verletzt worden, teilte er mit. Unter anderem Wohnhäuser, Lager und Infrastruktur seien beschädigt worden und Brände seien ausgebrochen, aber bereits gelöscht worden.

Auch der geschäftsführende Gouverneur des Gebiets Belgorod, Alexander Schuwajew, sprach von einem massiven Drohnenangriff in der Nacht. Dabei seien vier Menschen verletzt worden, schrieb er bei Telegram.

Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte mit, in der Nacht 328 ukrainische Drohnen abgewehrt zu haben. Unabhängig lassen sich diese Angaben nicht überprüfen, sie lassen aber Rückschlüsse auf die Intensität der ukrainischen Gegenangriffe zu.

Selenskyj bestätigt Angriffe

In Tjumen in Westsibirien brach nach Angaben von Gouverneur Alexander Moor infolge eines ukrainischen Drohnenangriffs ein Feuer auf dem Gelände einer Erdölraffinerie aus. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte diese Attacke in sozialen Medien ebenso wie unter anderem Angriffe auf ein Logistikobjekt in Jekaterinburg und ein Lager für Kraft- und Schmierstoffe in Rostow am Don. Dazu stellte er einen Zusammenschnitt von Videos, auf denen Brände und Explosionen zu sehen sind.

Die Ukraine verteidigt sich mit westlicher Hilfe seit mehr als vier Jahren gegen eine russische Invasion. Bei ihren Gegenangriffen setzt sie vor allem auf Drohnen./ksr/DP/zb



Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.

Themen im Trend