- Produktion in der deutschen Industrie stieg um 0,8 Prozent.
- Im Oktober war die Fertigung um 2,0 Prozent gestiegen.
- Auftragsplus von 5,6 Prozent im November festgestellt.
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Zudem wurde die Produktionsdaten für den Vormonat nach oben revidiert. Im Oktober war die Fertigung demnach um 2,0 Prozent gestiegen. Zuvor war ein Zuwachs um 1,8 Prozent gemeldet worden.
"Die positive Entwicklung der Produktion im November 2025 ist maßgeblich auf die Zuwächse in der Automobilindustrie zurückzuführen", hieß es in der Mitteilung. Hier meldete das Bundesamt einen Anstieg um 7,8 Prozent im Monatsvergleich. Auch der Bereich Maschinenbau habe zum positiven Ergebnis beigetragen. Negativ habe sich hingegen ein Rückgang in der Energieerzeugung um 7,8 Prozent ausgewirkt.
Auch die Entwicklung im Jahresvergleich überraschte positiv. Hier wurde für November ein Zuwachs um 0,8 Prozent ermittelt, während Analysten mit einem Rückgang um 1,0 Prozent gerechnet hatten.
Bereits am Donnerstag waren Daten zum Auftragseingang in der Industrie überraschend stark ausgefallen. Vor allem Großaufträge aus dem Inland haben den Industriebetrieben im November ein Auftragsplus von 5,6 Prozent im Monatsvergleich beschert.
Die jüngsten Daten unterstreichen, "dass es langsam aufwärts geht mit der Konjunktur der deutschen Industrie", kommentierte Analyst Jens-Oliver Niklasch von der Landesbank Baden-Württemberg. Nach Einschätzung von Thomas Gitzel, Chefvolkswirt bei der VP Bank, lässt die Industrieproduktion "darauf schließen, dass das gesamtwirtschaftliche Wachstum im vierten Quartal klar über der Nullmarke liegen wird."
Die positiven Signale aus der Industrie würden zwar durch schwache Exporte und einen geringen privaten Konsum überschattet, sagte Carsten Brzeski, Chefvolkswirt bei der ING Bank. "Die ersten Anzeichen einer industriellen Wende, zusammen mit der vollständigen Umsetzung der Konjunkturprogramme, bestärken jedoch unsere Einschätzung, dass die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr endlich wieder wachsen wird."/jkr/jha/
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