- Britische Regierung kritisiert Elon Musks Plattform X.
- Grok ist für zahlende Kunden zur Bildgenerierung verfügbar.
- EU fordert X auf, Dokumente zu Grok aufzubewahren.
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X war in den vergangenen Tagen auch innerhalb der Europäischen Union massiv in die Kritik geraten, weil Nutzer den KI-Chatbot auffordern können, gepostete Bilder zu sexualisieren, auch, wenn diese Kinder zeigen. Die Europäische Kommission forderte die US-Firma auf, interne Dokumente zu Grok nicht zu vernichten, sondern bis Ende des Jahres aufzubewahren. Brüssel zweifelt daran, dass sich X an europäische Digitalgesetze halte.
Am Freitag deutete sich an, dass die KI-Funktion nur noch Abonnementkunden zugänglich ist - zumindest war eine entsprechende Mitteilung zu sehen, wenn Grok aufgefordert wurde, Bilder zu generieren. Der britischen Zeitung "The Guardian" zufolge ist die Funktion den meisten X-Nutzern damit nicht mehr zugänglich.
"Keine Lösung" des Problems
Dieser Schritt mache "aus einer KI-Funktion, die die Erstellung rechtswidriger Bilder ermöglicht, schlicht einen Premium-Dienst", sagte ein Sprecher des britischen Premierministers Keir Starmer. Es sei "keine Lösung", zeige allerdings, das X schnell handeln könne, wenn es denn wolle. Als Konsequenzen lägen weiterhin "alle Optionen" auf dem Tisch.
Auch von der EU-Kommission hieß es, die Bezahlmaßnahme ändere nichts am Grundproblem. "Bezahlte Mitgliedschaft oder unbezahlte Mitgliedschaft, wir möchten solche Bilder nicht sehen", sagte ein Sprecher der Brüsseler Behörde.
Starmer hatte die sogenannten Deepfake-Bilder, also Abbildungen, die die Ursprungsversion stark verändern, aber täuschend echt aussehen können, im Falle von Kindern als "widerlich" bezeichnet. Die britische Medienaufsichtsbehörde Ofcom hatte X am Montag um dringende Stellungnahme gebeten. Der Sprecher bekräftigte nun, dass Ofcom ihre Befugnisse nutzen solle und "jegliche Maßnahmen" ergreifen könne.
Bereits mit Lobpreisungen für Hitler schockiert
An Silvester hatte sich der Chatbot dafür entschuldigt, ein Bild von zwei Mädchen im Teenager-Alter "in sexualisierten Outfits" erstellt und geteilt zu haben. "Es handelte sich um ein Versagen unserer Sicherheitsvorkehrungen, und ich entschuldige mich für alle dadurch entstandenen Schäden", schrieb Grok auf X. Im Sommer hatte Grok bereits mit Lobpreisungen für Adolf Hitler schockiert./pba/DP/jha
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