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ARIVA.DE Redaktion  | 
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Robinhood überrascht mit Gewinn- und Umsatzsprung
Robinhood überrascht mit einem starken Quartal: Der Umsatz verdoppelt sich, der Gewinn übertrifft die Erwartungen deutlich. Mit neuen Geschäftsfeldern und wachsender Vermögensverwaltung rückt der einstige Meme-Broker in die Liga der großen US-Finanzplattformen auf.
Robinhood hat im dritten Quartal deutlich besser abgeschnitten als von der Wall Street erwartet. Der Online-Broker, der sich vom Meme-Phänomen zur ernstzunehmenden Finanzplattform entwickelt hat, legte einen weiteren beeindruckenden Quartalsbericht vor – und verdoppelte dabei seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr.
Der Nettogewinn stieg auf 556 Millionen US-Dollar beziehungsweise 61 Cent je Aktie. Analysten hatten laut LSEG nur mit 53 Cent gerechnet. Auch beim Umsatz übertraf Robinhood die Erwartungen: Mit 1,27 Milliarden US-Dollar lag das Ergebnis klar über den prognostizierten 1,19 Milliarden US-Dollar. Zum Vergleich: Im Vorjahreszeitraum hatte das Unternehmen noch 150 Millionen US-Dollar oder 17 Cent je Aktie verdient.
Das Transaktionsgeschäft – also die Erlöse aus Handelstätigkeit – erreichte 730 Millionen US-Dollar und blieb damit leicht unter der Analystenschätzung von StreetAccount (739 Millionen US-Dollar). Dennoch zeigte sich das Management hochzufrieden. Finanzchef Jason Warnick betonte, das Quartal sei erneut von „profitablen Wachstum“ geprägt gewesen. Zudem habe Robinhood mit den neuen Geschäftsfeldern „Prediction Markets“ und der Übernahme der Kryptobörse Bitstamp zwei zusätzliche Ertragsquellen geschaffen, die jeweils auf ein jährliches Umsatzvolumen von über 100 Millionen US-Dollar kämen.
Damit rückt Robinhood zunehmend in die Liga der großen US-Tech-Werte vor. Die Plattform wurde ursprünglich durch den gebührenfreien Aktienhandel für Privatanleger bekannt, doch inzwischen hat sich das Unternehmen strategisch breiter aufgestellt. Inzwischen drängt Robinhood mit Nachdruck in den Bereich der Vermögensverwaltung und tritt damit in direkte Konkurrenz zu etablierten Unternehmen wie Fidelity, Schwab und Coinbase.
Mit aggressiven Einzahlungsboni und dem Zukauf von TradePM konnte Robinhood seine verwalteten Vermögen zuletzt deutlich erhöhen. Die Aktie gehörte 2025 zu den stärksten Performern unter den großen US-Finanzwerten und die jüngsten Zahlen dürften den Aufwärtstrend weiter befeuern.
Die Robinhood-Aktie schloss den gestrigen Handelstag an der Nasdaq mit einem Plus von mehr als vier Prozent ab. Ein Anteilsschein kostete bei Börsenschluss 142,48 US-Dollar. Im nachbörslichen Handel verlor die Aktie jedoch rund zwei Prozent und fiel auf 139,55 US-Dollar.
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