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Landesbank Baden-Württemberg Bereit für Neues Landesbank Baden-Württemberg
Landesbank Baden-Württemberg Bereit für Neues Landesbank Baden-Württemberg
Die LBBW ist eines der führenden Finanzinstitute in Deutschland und bietet auch in Zeiten der Veränderung Stabilität und Sicherheit. Seit über 200 Jahren steht die LBBW an der Seite ihrer Kunden, um gemeinsam Neues zu schaffen.
Als mittelständische Universalbank sowie Zentralinstitut der Sparkassen in Baden-Württemberg, Sachsen und Rheinland-Pfalz ist die LBBW mit ihren Kunden auf Augenhöhe und begleitet diese aktiv im Wandel. Die Kundenbeziehungen der LBBW bestehen oft über viele Jahrzehnte, was das Vertrauen gegenüber der Bank widerspiegelt. Dieses immer wieder neu zu verdienen, daran arbeitet die LBBW täglich mit Leidenschaft.
Am deutschen Zertifikatemarkt gehört die LBBW zu den größten Anbietern von Zertifikaten und strukturierten Anleihen. Hier verfügt das Emissionhaus über eine langjährigen Expertise und bietet seit mehr als 20 Jahren ein verlässliches und vielfältiges Produktangebot in den Anlageklassen Aktien, Zinsen und Credits. Produkte und weitere Informationen finden Sie unter https://www.lbbw-markets.de.
Die LBBW gehört dem Sicherungssystem der Deutschen Sparkassen-Finanzgruppe an. Weitere Informationen stehen im Internet unter www.dsgv.de/sicherungssystem zur Verfügung.

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Risk-On-Stimmung kehrt zurück

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Gold und Silber weiter auf Rekordfahrt


Die neue Börsenwoche startete mit einem Dämpfer. In den USA blieben die Kassamärkte zum Martin-Luther-King-Feiertag geschlossen, doch die Futures gaben den Takt vor: S&P-500- und Nasdaq-Kontrakte tendierten deutlich schwächer. Nach der Rally der vergangenen Wochen nahmen Investoren Risiko heraus und sicherten Gewinne. In Frankfurt verlor der DAX im Xetra-Handel gut 1,34 % auf 24.959 Punkte. Treiber sind weniger neue Konjunktursorgen als der wieder aufflammende Handelskonflikt mit den USA. Drohende Zusatz-Zölle auf europäische Importe rücken einen transatlantischen Streit zurück in den Fokus und erhöhen die Vorsicht. Edelmetalle blieben gesucht: Gold und Silber markierten Rekorde. Gold stieg auf 4.690,50 USD je Feinunze und erreichte damit zum hundertsten Mal seit Anfang 2024 ein Rekordhoch. In Euro wurde erstmals die 4.000er-Marke überschritten.

Erdgaspreise legen deutlich zu

Die europäischen Erdgaspreise haben in der vergangenen Woche eine der kräftigsten Rallys seit über zwei Jahren verzeichnet. Der Kontrakt für die Lieferung im kommenden Monat stieg an der niederländischen TTF zeitweise um mehr als 35 % auf rund 38 Euro je Megawattstunde. Auslöser war eine Kältewelle in Europa und Asien, die die Nachfrage nach kurzfristig verfügbarem Gas stark erhöhte. Zugleich sind die Gasspeicher nur noch zu knapp 52 % gefüllt - deutlich weniger als im Schnitt der vergangenen fünf Jahre. Zusätzlichen Druck brachten politische Spannungen im Nahen Osten sowie Ausfälle französischer Kernkraftwerke infolge von Winterstürmen. Am Terminmarkt verstärkte sich die Bewegung, weil Händler mit spekulativen Verkaufspositionen ihre Shorts bei steigenden Preisen eindecken mussten. Der Preissprung unterstreicht, wie empfindlich der europäische Markt trotz steigender LNG-Importe bleibt. Kurzfristig dürfte die Entwicklung schwankungsanfällig bleiben, geprägt durch Wetter, geopolitische Faktoren und den weltweiten Wettbewerb um Lieferungen. Für das Gesamtjahr 2026 werden inzwischen Preise von mehr als 30 Euro je Megawattstunde gehandelt - über dem Niveau von Dezember 2025 und der ersten Januarwoche 2026.

Erzeugerpreise und ZEW-Index heute im Fokus


Ein Blick auf die Konjunkturdaten: Um 8:00 Uhr veröffentlicht Destatis den Erzeugerpreisindex (PPI) für Dezember 2025. Wir rechnen M/M mit einem Minus von 0,1 % - ein Signal, dass der Preisdruck auf der vorgelagerten Stufe zum Jahresende etwas nachgelassen hat. Zum Vergleich: Im November 2025 blieben die Erzeugerpreise gegenüber dem Vormonat unverändert (0,0 % M/M), im Jahresvergleich lagen sie -2,3 % unter Vorjahr. Ein weiterer kleiner Rückgang im Dezember würde das Bild bestätigen: Die Kostenwelle ist gebrochen. Entscheidend ist nun, ob die Entspannung breit genug ist, um auch die Verbraucherpreise weiter zu entlasten. Um 11:00 Uhr veröffentlicht das ZEW die Konjunkturerwartungen für Januar. Wir rechnen mit einem Rückgang auf 35,0 Punkte nach 45,8 im Dezember. Damit würde sich die Stimmung der Finanzmarktexperten zwar spürbar eintrüben - sie bliebe aber klar im positiven Bereich und würde damit weiterhin Zuversicht für die kommenden sechs Monate signalisieren.


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Diese Publikation beruht auf von uns nicht überprüfbaren, allgemein zugänglichen Quellen, die wir für zuverlässig halten, für deren Richtigkeit und Vollständigkeit wir jedoch keine Gewähr übernehmen können. Sie gibt unsere unverbindliche Auffassung über den Markt und die Produkte zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses wieder, ungeachtet etwaiger Eigenbestände in diesen Produkten. Diese Publikation ersetzt nicht die persönliche Beratung. Sie dient nur zu Informationszwecken und gilt nicht als Angebot oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf. Für weitere zeitnähere Informationen über konkrete Anlagemöglichkeiten und zum Zwecke einer individuellen Anlageberatung wenden Sie sich bitte an Ihre Anlageberaterin oder -berater. Wir behalten uns vor, unsere hier geäußerte Meinung jederzeit und ohne Vorankündigung zu ändern.

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Landesbank Baden-Württemberg
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70173 Stuttgart




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