- Lewis Hamilton war nach dem Rennen sehr verärgert.
- Hamilton erreichte die Pole-Position für das Rennen.
- Der Teamchef sprach von einer Frage des Respekts.
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Auch eine Strafe gegen Leclerc beruhigte Hamilton nicht
Hamilton hatte die Pole für das Rennen geholt - die 105. seiner Karriere. Bei einer aggressiven Attacke von Leclerc, der von Position drei aus startete, kürzte der Monegasse ab, kam vor Hamilton zurück auf den Kurs und lag vor dem Briten, der sich danach mehrfach über Funk beschwerte. Auch die Fünf-Sekunden-Strafe gegen Leclerc konnte Hamilton nicht besänftigen.
"Ich bin echt sauer. Wir haben wertvolle Punkte verloren. Wir hätten locker einen Doppelsieg einfahren können. Das Tempo dafür hatten wir", sagte Hamilton: "Aber wenn dein Teamkollege gegen dich arbeitet und du dann so Positionen verlierst, ist das definitiv hart."
Hamilton will Vier-Augen-Gespräch mit Leclerc
Der siebenmalige Weltmeister, der am Ende Zweiter hinter Sieger Max Verstappen von Red Bull wurde, kündigte ein klärendes Vier-Augen-Gespräch an. "Wir haben keine Regeln für die Zusammenarbeit, und ob das von Charles' Seite aus etwas ändern wird, weiß ich nicht", meinte er: "Aber es muss sich auf jeden Fall etwas ändern."
Leclerc hatte als Vierter sogar das Podest verpasst und meinte später: "Ich könnte mich natürlich auch darüber ärgern, wie sehr er mich in Kurve 1 von der Strecke gedrängt hat. Aber ich denke, so ist das eben im Rennsport. Wenn man um den Sieg kämpft, gehört das einfach dazu."
Teamchef: eine Sache des Respekts
Es ist nicht das erste Mal, dass der in dieser Saison wieder erstarkte Hamilton mit Strategien und Verhaltensweisen bei der Scuderia hadert, zu der er zur Saison 2025 gewechselt war. Und was sagte Teamchef Fred Vasseur zum jüngsten Zoff-Vorfall?
"Wenn man in Kurve 4 auf Platz 1 oder 2 liegt, kommt einem gar nicht in den Sinn, dass man das Rennen nicht gewinnen könnte", erklärte er. "Das ist sehr frustrierend für mich, aber ich bin nicht der Wichtigste - es ist sehr frustrierend für die 2.000 Menschen, die an diesem Projekt arbeiten. Und das werde ich erst einmal verdauen müssen." Es sei auch eine Sache des Respekts, meinte er./jmx/DP/zb
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