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Rheinland-pfälzischer Ministerpräsident: keine Signale für US-Teilabzug

WEILERBACH (dpa-AFX) - In der Diskussion über einen möglichen Teilabzug von US-Soldaten aus Deutschland vernimmt der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Alexander Schweitzer aktuell keine Signale für eine Veränderung der Präsenz. "Ich sehe zurzeit überhaupt keinen Grund zur Beunruhigung, aber es ist wichtig, dass wir in Gespräche investieren, damit wir nahe beieinander bleiben", sagte der SPD-Politiker in Weilerbach unweit des riesigen US-Stützpunkts Ramstein.

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Helikopter der Bundeswehr.
Quelle: - pixabay.com:

Schweitzer besuchte dort die Baustelle des größten US-Militärkrankenhauses außerhalb der Vereinigten Staaten. Von den Kosten von etwa 1,59 Milliarden US-Dollar (rund 1,46 Mrd. Euro) übernimmt Deutschland 266 Millionen Euro.

"Monument der Freundschaft und Zusammenarbeit"

Inmitten transatlantischer Spannungen habe das Projekt großes geopolitisches Gewicht, sagte Schweitzer. "Das ist nicht einfach ein Hospital. Das ist ein wirkliches Monument der Freundschaft und Zusammenarbeit", betonte der stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende. Auch von US-Seite sei eine solch umfangreiche Investition "ein klares Signal" für eine Fortsetzung der Präsenz.

Schweitzer kündigte an, Ende September zu politischen Gesprächen in die USA zu reisen. "Meine klare Priorität ist die Vertiefung der Zusammenarbeit. Die amerikanischen Freunde wissen, was sie an der Präsenz in Europa haben."

Bundesland mit viel US-Militärpräsenz

Der riesige Stützpunkt Ramstein in Rheinland-Pfalz beheimatet die größte US-Militärgemeinde außerhalb der Vereinigten Staaten. Von der Air Base mit rund 8.000 Soldaten können unter anderem US-Drohnenangriffe gesteuert werden. Auf dem Militärflughafen Büchel in der Eifel sollen US-Atomwaffen lagern. Die Klinik in Weilerbach nahe Kaiserslautern soll unter anderem die Versorgung Verwundeter aus US-Einsätzen im Nahen Osten und in Afrika sicherstellen. Auf dem 47 Hektar großen Areal entstehen unter anderem 120 Behandlungszimmer./wo/DP/mis

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